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Kunst und Design im Wandel der Zeiten © Universität für Angewandte Kunst Wien

Das MAK zeigt von 15. Dezember bis 15. April 150 Jahre Design­geschichte.

© Universität für Angewandte Kunst Wien

Das MAK zeigt von 15. Dezember bis 15. April 150 Jahre Design­geschichte.

Redaktion 03.11.2017

Kunst und Design im Wandel der Zeiten

Ästhetik der Veränderung MAK-Ausstellung zum 150jährigen Jubiläum der Universität für angewandte Kunst Wien

Wien. Während ihres 150jährigen Bestehens hat sich die Universität für Angewandte Kunst in Wien zu einer weltweit renommierten Ausbildungsstätte in Sachen Kunst, Architektur und Design entwickelt.

Unter den Absolventen finden sich zahlreiche große Namen – wie Gustav Klimt, Carl Auböck, Oskar Kokoschka, Josef Frank, Margarete Schütte-Lihotzky oder Hans Hollein –, aber noch mehr Künstler und Designer, die der breiteren ­Öffentlichkeit bisher kaum bekannt sind, da sie entweder keine marktorientierte künstlerische Karriere eingeschlagen haben oder in die Lehre bzw. eine andere Funktion gewechselt haben.
Im Rahmen der großen Ausstellung „Ästhetik der Veränderung”, die gemeinsam mit dem Museum für Moderne Kunst (MAK) zusammengestellt wurde und von 15. Dezember 2017 bis 15. April 2018 läuft, sind viele dieser Arbeiten erstmals zu sehen.

Retrospektive & Vision

Die Ausstellung im MAK gliedert sich in zwei Teile: Der erste bietet einen spannenden Überblick über die Entwicklung von Gestaltung und Design in den vergangenen 150 Jahren. Präsentiert werden 400 Exponate, der Großteil (rund 300) stammt aus dem Besitz der Universität, der Rest sind Leihgaben aus privaten Sammlungen sowie jener des MAK. Das Ausstellungsdesign von BWM Architekten basiert auf einer alphabetischen Reihung der Stücke, um dem Betrachter die Möglichkeit zu geben, eigene inhaltliche Verknüpfungen herzustellen.
Der zweite Teil widmet sich der Zukunft. Gezeigt werden zeitgenössische Arbeiten sowie Visualisierungen rund um wissenschaftliche Forschungsthemen wie etwa Migration und Gentechnik. Unter dem Motto „Wir können die Zukunft nicht vorhersagen, aber wir müssen sie mit­gestalten” soll ein Diskurs ins Rollen gebracht werden. (red)

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