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Alles so schön bunt hier © Stratasys

Stratasys J750 Das Unternehmen Schiner 3D Repro erweiterte seinen Maschinenpark.

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Stratasys J750 Das Unternehmen Schiner 3D Repro erweiterte seinen Maschinenpark.

Gianna schöneich 15.07.2016

Alles so schön bunt hier

Als eines der weltweit ersten Unternehmen erwarb Schiner 3D Repro den 3D-Drucker J750. Mit diesem können Kunststoffe nun in Vollfarbe gedruckt werden.

••• Von Gianna Schöneich

WIEN. Als eines der weltweit ersten Unternehmen erweitert das Kremser 3D-Kompetenzzentrum Schiner 3D Repro seinen Maschinenpark um den 3D-Drucker J750 von Stratasys. Das erst kürzlich vorgestellte PolyJet-System bietet als erster 3D-Drucker die Möglichkeit, Kunststoffe in Vollfarbe zu drucken. Das heißt, bunte Objekte können aus einem Spektrum von 360.000 Farbschattierungen auf Knopfdruck produziert werden.

„Mit dem J750 verfügen wir über ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Österreich. Derzeit ist in Europa noch nicht einmal eine Handvoll dieses revolutionären 3D-Druck-Systems im Einsatz. Durch unsere Investition zeigen wir auf, welche Pionierarbeit wir hier im Herzen Europas leisten!” so Jörn-Henrik Stein, geschäftsführender Gesellschafter von Schiner 3D Repro. Der 3D-Drucker J750 wurde von dem Unternehmen Stratasys hergestellt. Das Gerät ist in der Lage, über 100 verschiedene Digital Materials zu verarbeiten. Die Substrate werden direkt im 3D-Drucker gemischt. Möglich gemacht wird damit, dass mehrere Material­eigenschaften – fest, flexibel, transparent oder undurchsichtig – in einem Bauteil und in einem Druckvorgang vereint werden.

Neue Akzente bei 3D-Figuren

„Durch die Fähigkeit des Stratasys J750, verschiedene Materialien beziehungsweise Farben während des Druckvorgangs zu mischen, sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Mit diesem Investment bieten wir unseren Kunden ganz neue und revolutionäre Lösungen”, zeigt sich Manfred Haiberger, technischer Geschäftsführer bei Schiner 3D Repro, begeistert.

Zu den klassischen Consumer-Projekten zählen individualisierte 3D-Figuren von Personen. Diese werden mittels eines mobilen Full-Body-Scanners in 3D eingescannt und digitalisiert. Mit anatomischem Feinschliff werden die 3D-Scanns für den 3D-Druck vorbereitet. Bislang werden die 3D-Figuren in einem Polymergipsdrucker hergestellt.
Mit der neuen Anlage und der Möglichkeit, verschiedene Materialeigenschaften in einer Figur zu verbinden, denkt Stein einen Schritt weiter: „Die Fähigkeiten des J750 erlauben es uns, allein durch die unglaubliche Materialvielfalt auch im 3D-Figuren-Segment völlig neue Akzente zu setzen. Aber das ist nur eine von vielen Ideen, an denen wir mit Hochdruck arbeiten.”
Der J750 wurde am Schiner 3D Repro-Standort in der Linzer Tabakfabrik in Betrieb genommen. Kundenevents mit Besichtigungen der Anlagen und 3D-Printvorführungen sind bereits in Planung. Weitere Informationen:
www.schiner3drepro.at

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