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Auszeichnung im Start-up-Markt © Jürg Christandl/Kurier

Alle Gewinner des futurezone Awards 2015 bei der Verleihung im MuseumsQuartier.

© Jürg Christandl/Kurier

Alle Gewinner des futurezone Awards 2015 bei der Verleihung im MuseumsQuartier.

27.11.2015

Auszeichnung im Start-up-Markt

750 Anmeldungen, 90 Nominierungen in 16 Kategorien – der futurezone Award zählt zu den wichtigsten Preisen der Hightech-Branche in Österreich.

WIEN. Auch dieses Jahr wurden wie gewohnt die futurzone Awards verliehen. In insgesamt 16 Kategorien wurden die besten Produkte, Innovationen und Start-ups des Jahres prämiert. Die zahlreichen Anmeldungen und Nominierungen belegen, dass sich der futurzone Award in den letzten fünf Jahren zu einem der wichtigsten Preise in der Hightech-Branche Österreichs entwickelt hat. Dank zahlreicher Sponsoren konnten auch heuer wieder Preise, im Zuge einer Gala im Wiener MuseumsQuartier, vergeben werden.

Sieger des Abends

Kiweno war der Abräumer des Abends und konnte gleich in zwei Kategorien gewinnen: Als Gewinner der Kategorie „Start-up des Jahres”, powered by ORF TVTthek, konnte sich das junge Team über einen Scheck von über 7.000 €, einen dreimonatigen Aufenthalt in der Außenstelle der Wirtschaftkammer Österreich im Silicon Valley sowie über die Bereitstellung des elektrisch betriebenen VW ­e-Golf für ein Jahr freuen.

Das Start-up bietet günstige Tests für Nahrungsmittelunverträglichkeiten an. Hierbei erwirbt man ein Selbsttest-Set und schickt Blut- und Speichelprobe dann zu dem Jungunternehmen Kiweno. Doch nicht nur in dieser Kategorie konnte sich das Team durchsetzen, sondern sie gewannen auch den Publikumspreis, welcher mittel SMS-Voting live ermittelt wurde.
Ein weiterer Gewinner des Abends war Peter Platzer, der mit seinem Start-up Spire in der Kategorie „Innovator des Jahres”, powered bei Österreichische Staatsdruckerei, überzeugen konnte. Spire schickt Nanosatelliten ins Weltall, mit denen Ortungen von Schiffen, Flugzeugen und Containern revolutioniert und Wetterprognosen verbessert werden sollen.

Handy vs. Hauterkrankung

Das Wiener Start-up Scarletred wurde als App des Jahres, powered by Post, ausgezeichnet. Die App Scarletred ermöglicht es, mit einer gewöhnlichen Handykamera Haut­erkrankungen zu erkennen.

Auch heuer gab es wieder einen Young Visions Award, powered by Pöyry, bei dem innovative Ideen von Kindern für die Stadt der Zukunft gesucht wurden; er ging dieses Jahr an Schüler des Gymnasiums St. Ursula, die eine Nachrichtensendung zum ­Thema Klimawandel gestaltet haben.
Der Robotik-Award, powered by Festo, ging an die Logistiklösung Smart Shuttle Solutions, die vom steirischen Unternehmen incubed IT entwickelt wurde. Mithilfe von Smart Shuttle Solution können sich Transportroboter intelligent in Lagern, Krankenhäusern, ­Restaurants oder Hotels fortbewegen.

Weitere Gewinner im Überblick

Conntected Life powered by A1, ging an Cubidoo, der Green Enviroment Award, powered by Fujitsu, an das Fairphone 2. Nuki wurde als Smart Invention, powered by Kapsch, ausgezeichnet, Updatemi als bestes Infotainment Start-up, powered by Drei. Nimbusec gewann den Start Secure Wettbewerb, powered by KsÖ. Der Marker Award, powered by Axians, ging an die Koje, Game des Jahres, powered by FH Technikum Wien, an Ori and the Blind Forest. Das Audio- Produkt des Jahres, powered by Ö3, ging an Mikme und das Smartphone des Jahres, powered by T-Mobile, das Apple iPhone 6s.

Wie die Sieger gewählt wurden

In den insgesamt 16 Kategorien konnten Produkte, Innovationen, Start-ups und Ideen eingereicht werden. Unter allen Einreichungen nominierte die futurezone Redaktion die besten sechs. Im Anschluss wurden von diese einige Favoriten von der Community-Jury ins Finale gewählt. Wer schlussendlich aber gewann bewertete eine 38-köpfige Jury aus nationalen und internationalen Experten. (red/ber)

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