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Das Thema Zukunft – bitte was?
Gianna schöneich 10.02.2017

Das Thema Zukunft – bitte was?

Carl Benz und Lise Meitner haben schließlich auch nicht an das Erbe ihrer Taten gedacht.

Kommentar ••• Von Gianna Schöneich

 

UNGLAUBLICH. Wussten Sie schon, dass in der Arktis kaum noch Eisbären geboren werden? Und wenn sie geboren werden, verhungern die Jungtiere. Woran das liegt? Es gibt zu wenig Eis und zu wenig Schnee – diesen benötigen Eisbärinnen, um sich über den Winter einzugraben und ihre Jungen großzuziehen.
Warum gibt es zu wenig Schnee? Ja, richtig. Erderwärmung, Klima­wandel.

Die Fleischproduktion sorgt für reichlich CO2. Am problematischsten sind Rinder; diese benötigen ziemlich viel Futter und stoßen recht viel Methan aus. (Bio-Rinder aus Ochsen-/Bullenmast sorgen für noch mehr CO2-Emissionen).
Abgase, Sprit, CO2 steigen – Klimawandel – kaputte Erde.
Dieser Kommentar wird sicher nicht den Preis für die aktuellsten Informationen erhalten. Sicher kennen die Leser diese Fakten. Doch seien wir ehrlich: Was interessiert uns die Arktis mit Eisbären? Im Berliner Zoo kam doch erst vergangenes Jahr Fritz auf die Welt. – Auf das hervorragende Steak möchte niemand verzichten und weshalb sollte man mit den Öffentlichen fahren, wenn es mit dem Auto doch so viel gemütlicher ist?
Weil es uns letztlich egal ist. Es interessiert uns einfach nicht, ob unsere Nachfahren auf einer komplett zerstörten, nicht mehr belebbaren Erde wandeln müssen. Carl Benz hat sich die möglichen Konsequenzen seines Automobils mit Verbrennungsmotor ja auch nicht bewusst gemacht. Und als die „Mutter der Atombombe”, ­Lise Meitner, zu Kernspaltung forschte, hat sie auch nicht daran gedacht, dass irgendwann ein Narzisst die Macht über 7.000 Atomsprengköpfe erhält.
Deswegen möchten wir heute das Rezept der Woche vorstellen:
Man nehme 600 Gramm Beiried, zwei Esslöffel Öl und eine Würzmischung. Der Ofen sollte auf 110 Grad vorgeheizt werden. Das Öl in der Pfanne erhitzen, die gewürzten oder marinierten Steaks im heißen Öl auf beiden Seiten circa drei bis vier Minuten braten und herausnehmen. Auf einem Teller noch zehn Minuten im Ofen ziehen lassen.
Guten Appetit!

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