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Der auditive Anker ist wichtig © gosh!audio studios

Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

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03.07.2015

Der auditive Anker ist wichtig

Gastkommentar Das Marketing-Tool Soundbranding beginnt bereits am Telefon

Telefonisch Über 70% aller Firmenkontakte werden immer noch telefonisch geknüpft und gepflegt. Telefonansagen vermitteln daher oft den entscheidenden ersten Eindruck eines Unternehmens. Sie sind die akustische Visitenkarte. Da verwundert es, dass selbst bei namhaften Unternehmen unprofessionelle, selbst gesprochene Ansagentexte immer noch weit verbreitet sind – ganz zum Leid der Chefs, denn die wissen meist gar nicht, wie die Mitarbeiter ihr Unternehmen nach außen präsentieren.

Ein bildlicher Vergleich: Sollten Angestellte ihre Visitenkarten nach Lust und Laune selbst gestalten? Vermutlich nicht. Doch auf auditiver Ebene wird die Corporate Identity weder gelebt noch umgesetzt. Selbst bei Imagefilmen und Werbespots wird kurzfristig gedacht und als Musik nur ein temporärer Jingle gewählt. Soundbranding ist mehr als nur Jingles. Wie auch bei einem grafischen Logo, bedarf es einer prägnanten Umsetzung der Unternehmensphilosophie & -werte:
Ein auditiver Anker, der sich tief in den Sand unseres Unterbewusstseins gräbt, so wie einst Kinderlieder, die wir noch Jahrzehnte später in Sekundenschnelle wieder vollständig ins Gedächtnis rufen können. In der Beständigkeit liegt die Stärke eines guten Soundbrandings. Und wer glaubt, Soundbranding ist nur etwas für Großkonzerne, hat sich getäuscht. Soundbranding beginnt bereits am Telefon. Das macht es für jedes Unternehmen interessant.

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