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Der maschinelle Dialog © dpa/Rainer Jensen

Dialog – längst nicht mehr nur die Kommunikation zwischen menschlichen Individuen

© dpa/Rainer Jensen

Dialog – längst nicht mehr nur die Kommunikation zwischen menschlichen Individuen

Redaktion 03.06.2016

Der maschinelle Dialog

M2M, also die Kommunikation Machine-to-Machine, ist auch für die Dialog-Branche ein wichtiges Thema.

WIEN. M2M – Machine-to-Machine – ist die Kommunikation zwischen Maschinen, um Prozesse schneller, effizienter und sicherer zu gestalten und neue Geschäftsfelder zu öffnen. Die Schlüsseltechnologie ist dabei der Mobilfunk, der die flächendeckende Datenübertragung sowie die Fernsteuerung, Ferndiagnose und Fernwartung einzelner Module oder kompletter Systeme weltweit ermöglicht.

Einfach ausgedrückt, kann dieser automatisierte Datenaustausch z.B. durch einen Sensor erfolgen, der an einer Maschine befestigt ist, um Informationen zum Gerätestatus oder der Umweltbedingungen zu erfassen. Über eine SIM-Karte werden die Informationen an eine zentrale Leitstelle übermittelt, wo eine Applikation Informationen bereitstellt und das Setzen von Aktivitäten ermöglicht.

Betrifft alle Wirtschaftsbereiche

Machine-to-Machine kann in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gewinnbringend eingesetzt werden – von Industrie und Transport über Energie und Sicherheit bis hin zum Handel und dem öffentlichen Sektor. Neben der Geschäftsfelderweiterung stellen die Optimierung komplexer Prozesse und die damit verbundene Kostensenkung die Hauptkundenvorteile von Machine to Machine dar.

Zu dieser Entwicklung gibt es nun News aus der Branche. Mit der „IoT-Box” bringen T-Mobile und Microtronics ein Produkt auf den Markt, mit dem man erstmals auf der Smart Automation Austria Messe öffentlich zeigen kann, wie einfach es ist, verschiedene Geräte, Anlagen oder auch Maschinen zu digitalisieren, zu vernetzen und sie so mit einem viel größeren Funktionsumfang auszustatten.

Der internetfähige Kühlschrank

Als Beispiel wird auf der Messe ein handelsüblicher Kühlschrank mit der IoT-Box und je einer Wiegeplattform pro Etage ausgestattet und avanciert so zu einem smarten Gerät. Eine Web-Oberfläche liefert Informationen, wie viele Getränkeflaschen von welcher Sorte vorhanden sind und wie viele bereits entnommen wurden.

Wie weit man in der Dialog-Branche auch auf solche Neuerungen setzen wird, muss sich noch zeigen. (hh)

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