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Der "Walther Rode-Preis" an ORF-Politik-Magazine „Report“ und „Hohes Haus“ © ORF

Zwei Magazine des ORF werden mit dem Walther Rode-Preis ausgezeichnet.

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Zwei Magazine des ORF werden mit dem Walther Rode-Preis ausgezeichnet.

Redaktion 30.10.2017

Der "Walther Rode-Preis" an ORF-Politik-Magazine „Report“ und „Hohes Haus“

Anerkennung für profunden, politischen TV-Magazin-Journalismus, der sachkundigen öffentlichen Diskurs ermöglicht.

WIEN. Zwei innenpolitische Magazinsendungen des ORF werden mit dem „Walther Rode-Preis“ 2017 ausgezeichnet: Der „Report“ und „Hohes Haus“ sind nach Ansicht der Jury von Medienhaus Wien beispielhaft in der kritisch-analytischen Aufarbeitung von Politik und Parlamentarismus in Österreich. Es gelingt ihnen seit vielen Jahren, profundes und differenziertes Grundlagenwissen zu den zentralen Politikthemen in Österreich zu vermitteln. Sie zeigen, wie
öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit Engagement, aber parteipolitischer Äquidistanz zur Qualität von Öffentlichkeit beitragen soll. „Qualität im Journalismus wird in Österreich oft als undefinierbar diffamiert. Wir beschreiben professionellen
Journalismus mit den Mitteln der Journalismusforschung und machen Vorbilder sichtbar“, erklärt Medienhaus Wien-Geschäftsführer Andy Kaltenbrunner die Motivation des Walther Rode-Preises.

Der Preis wurde 2011 im Andenken an den österreichischen Rechtsanwalt und Publizisten Walther Rode (1876-1934), dem ab 1928 ein weiteres Arbeiten in Österreich unmöglich war, eingerichtet und ist mit 5.000 € dotiert. Er wird an Orten verliehen, wo Journalismus auf sein Publikum trifft: nach Nestroyhof oder Literaturhaus am 20. November um 18.30 Uhr im Café Ritter in Wien Ottakring. Die wissenschaftliche Laudatio ist danach auf www.rode-preis.at zum Download verfügbar.

Die Preisträger werden von den Medienhaus Wien-Gründern (Matthias Karmasin, Andy Kaltenbrunner, Daniela Kraus, Alfred J. Noll, Astrid Zimmermann) und dem Forschungsteam ausgewählt. Preisträger der vergangenen Jahre waren Günter Traxler, das Okto-Medienquartett und Florian Klenk. (red)

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