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Die erste Glaubenslehre © Erste Bank (2)

#glaubandich Laut Andreas Treichl signalisiert die Erste Group damit Vertrauen in die Menschen, was immer wichtiger werde, denn „das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik nimmt ab”.

© Erste Bank (2)

#glaubandich Laut Andreas Treichl signalisiert die Erste Group damit Vertrauen in die Menschen, was immer wichtiger werde, denn „das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik nimmt ab”.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 10.02.2017

Die erste Glaubenslehre

Erste Bank investiert rund 10 Mio. € in die Kampagne „#glaubandich” aus dem Hause Jung von Matt/Donau.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Seit Jahresbeginn „fahren” Erste Bank und Sparkassen eine große Imagekampagne, die mit 10 Mio. € Volumen „für unsere Verhältnisse ziemlich fett” ausfällt, wie es Erste-Group-Chef Andreas Treichl formuliert.

Im Mittelpunkt des Kreativkonzepts aus dem Hause Jung von Matt/Donau stehen der Glaube an die Menschen und das Selbstvertrauen.

Positives Feedback

„Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben”, so der Leitsatz, der seit dem 1.1. als Teaser eingesetzt wurde. „Und eine Bank, die an sie glaubt”, wird seit Mitte Jänner aufgelöst, wer hinter dieser Ansage steckt. Als nächster Schritt wurde der dazu passende Werbefilm lanciert; Inhalt: Ein junges Mädchen setzt sich gegen alle Widerstände durch – und wird Eishockey-Spielerin.

Weitere Filme sind geplant, ebenso wie eine Differenzierung nach speziellen Zielgruppen und die Verbindung mit Bankthemen und Produkten, so Marketing-Leiter Mario Stadler. Sonderwerbeformen (Megaboard, etc.) kommen ebenso zum Einsatz wie die Sozialen Medien; Mitarbeiter und Kunden werden aufgefordert, sich mit dem Hashtag #glaubandich einzubringen.
Farblich sind die Sujets gemäß Corporate Design in Blau gehalten. Treichl hatte daher auch erst Bedenken, dass sie „als ­politische Botschaft” verstanden werden – „dass irgendjemand glaubt, dass es ein FPÖ-Plakat ist”. Aber das Feedback sei bis jetzt ausnahmslos positiv ausgefallen: „Ich freue mich irrsinnig, dass wir uns getraut haben, das zu machen.”
Für Gerhard Fabisch, Präsident des Österreichischen Sparkassenverbands, ist die Kampagne auch deshalb „sehr stimmig”, weil es zum Grundauftrag der Sparkassen gehöre, „es den Menschen zu ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen”.

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