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Die Spielewelt bricht in neue Galaxien auf © Koelnmesse/Oliver Wachenfeld

Am Holodeck„Heroes in New Dimensions” lautete der Titel zur diesjährigen gamescom. Der beste Zugang zur neuen Dimension eröffnet sich per 13. Oktober über die Sony VR-Brille, sie kostet 400 €; die Oculus Rift für den PC kommt auf 700 €.

© Koelnmesse/Oliver Wachenfeld

Am Holodeck„Heroes in New Dimensions” lautete der Titel zur diesjährigen gamescom. Der beste Zugang zur neuen Dimension eröffnet sich per 13. Oktober über die Sony VR-Brille, sie kostet 400 €; die Oculus Rift für den PC kommt auf 700 €.

christian novacek 26.08.2016

Die Spielewelt bricht in neue Galaxien auf

Die diesjährige gamescom in Köln stand ganz im Zeichen der virtuellen Realität – per 13. Oktober wird sie dann auf der PS4 ganz real.

••• Von Christian Novacek

Das Thema der aktuellen gamescom - von 22. bis 26. August in Köln - lautete auf ­„Heroes in New Dimensions” – und potenziell sind es tatsächlich neue Galaxien, zu denen die Spielewelt derzeit aufbricht. Konkret öffneten auf der Messe sieben Anbieter ihre Pforten in die virtuelle Realität.

Der Vorreiter in Sachen Virtual Reality heißt Oculus Rift, die Brille kostet ca. 700 €, braucht aber einen sehr leistungsstarken PC. Die für Gamer interessante Alternative ist die Playstation VR-Brille von Sony um 399 €; sie funktioniert mit der mittlerweile „klassischen PS4”, besser wirds aber mit der am 7. September erscheinenden PS4 Neo.

Spannender Oktober

Releasedatum für die Brille ist in Folge der 13. Oktober 2016. Der Clou: Zum Start gibt es auch rd. 20 Spiele/Produktionen, also deutlich mehr als bei bisherigen Konsolen-Launches. Bis zum Jahresende sollen sogar mehr als 50 VR-Titel erhältlich sein – vom Spaziergang am Strand bis zum Grusel-Shooter „Until Dawn: Rush of Blood” reicht die Palette. Was da technisch besehen ziemlich nah am Holodeck des Raumschiffs Enterprise entlangschrammt, kann empfindsame Leute überfordern: Die Übelkeit ist in der VR-Welt mit zu Gast – und das nicht nur bei Kletterabstürzen und Zombie-Attacken. Bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass Sony offenbar keine Angst davor hat, VR-Anfänger in die sogenannte Simulatorkrankheit zu schicken. „Wir stellen uns das wie einen Freizeitpark vor; das ist für uns die beste Analogie”, sagt dazu Simon Benson als Leiter der „Worldwide Studios Immersive Technology Group” für Gamer. Und führt weiter aus: „Wenn man in einen Freizeitpark geht, kann man ganz harmlose Sachen machen, wie zum Beispiel mit der langsamen Parkbahn fahren. Aber man kann auch in gruselige Achterbahnen gehen.”

Blizzards Diablo

Neben dem VR-Zug wirkten auf der Spielemesse selbst stilgerechte Rennsimulatoren inklusive Racing-Stuhl plus Lenkrad und Pedale (siehe Foto links unten) ein wenig abgefahren; aktuell steckt beispielsweise die alljährliche F1-Simulation von Codemasters in der Konsole.

Imposant war weiters der Stand des Spieleherstellers Blizzard, der zum Monatsende mit der sechsten World of Warcraft-Erweiterung „Legion” aufwartet (siehe Seite 36). Für die Zukunft stand an der Gerüchtebörse der vierte Teil des Action-Rollenspiels „Diablo” hoch im Kurs.

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