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Digitale Transformation © leisure.at/Christian Jobst

Herausgeber: Markus Pöllhuber, Rudi Klausnitzer und Marcin Kotlowski (v.l.n.r).

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Herausgeber: Markus Pöllhuber, Rudi Klausnitzer und Marcin Kotlowski (v.l.n.r).

20.11.2015

Digitale Transformation

„Die neue Macht der Öffentlichkeit” – ein Buch über turbulente Zeiten für Medienmacher, die österreichische Meinungsindustrie und digitale Transformation.

WIEN. Am Dienstagvormittag luden die Herausgeber des Buchs „Die neue Macht der Öffentlichkeit”, Rudi Klausnitzer, Marcin Kotlowski und Markus Pöllhuber, zu dessen Präsentation. In dem Buch werden die neuen Formen von Öffentlichkeit durch die digitale Transformation beschrieben, sowie die ökonomischen Auswirkungen der digitalen Transformation auf den österreichischen Markt.

Gastbeiträge von Medienexperten

40 Experten aus Politik, Medien und Wirtschaft beschreiben den Zustand der österreichischen Meinungsindustrie, unter anderem führende Medienexperten wie Helmut Brandstätter (Kurier), Horst Pirker (Verlagsgruppe News), ­Armin Wolf und Alexander Wrabetz (ORF). Nicht nur die meisten Autoren, sondern auch Rudi Klausnitzer erkennt: „Qualität wird immer öfter als Chance gesehen.”

„Wir sind auch in einer Zeit der Krise Optimisten und suchen nach neuen Auswegen. Wir versuchen, Antworten auf Fragen zu geben, wobei ein einzelner in einer so komplexen Zeit nie alle Antworten geben kann – daher haben wir auch vielfältige Meinungen eingeholt. Wir sehen das Buch als Spielfeld für aktuelle thematische Auseinandersetzungen”, ergänzte Marcin Kotlowski.

Umfassender Digitalreport

Das Buch verstehen die Herausgeber als Mischung aus Sach- und Meinungsbuch zur Vermessung der Meinungsbildung, das ein praxisnahes Nachschlagwerk sein soll und die Diskussion über das Entstehen von öffentlicher und veröffentlichter Meinung anregen soll. Die Herausgeber beauftragten TNS Infratest außerdem mit einem umfassenden Digitalreport „Digitales Österreich”, welcher als empirischer Teil im Buch veröffentlicht ist. Dieser zeigte unter anderem eine hohe Unzufriedenheit der Österreicher mit der digitalen Kommunikation politischer Persönlichkeiten und Organisationen auf. Deutlich positiver schneiden hingegen NGOs ab. Der Studienautor sieht einen „dringenden Weckruf an Kommunikationsverantwortliche”. Erhältlich: im gut sortierten Buchhandel und auf Amazon. (ber/hof)

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