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Digitales Erlebnis © Jürgen Hammerschmid

Auf gemeinsamer Mission (v.l.) Hermann Schrögenauer, LV 1871, Sabine Hoffmann, ambuzzador, und Klaus Math, LV 1871.

© Jürgen Hammerschmid

Auf gemeinsamer Mission (v.l.) Hermann Schrögenauer, LV 1871, Sabine Hoffmann, ambuzzador, und Klaus Math, LV 1871.

Redaktion 24.11.2017

Digitales Erlebnis

ambuzzador entwickelt für die LV 1871 aus München eine Online-Versicherungs-Community.

WIEN/MÜNCHEN. Versicherungen sind vieles: undurchsichtig, aufwendig, mühsam – sicher aber kein Erlebnis. Die Versicherungsgesellschaft LV 1871 und die Unit ambuzzadorABC haben sich einer Mission verschrieben: Gemeinsam will man den schlechten Ruf der Versicherungsbranche mit einem vollkommen neuen digitalen Erlebnis verbessern und sich wieder auf den ursprünglichen Gedanken des gemeinsam getragenen Risikos zurückbesinnen. Hierfür wurde livv.at, eine Online-Versicherungs-Community, entwickelt, ein Start-up innerhalb der ­Versicherungsgesellschaft LV 1871.

Kein Papierkram

Sabine Hoffmann, Gründerin ambuzzador: „Die Entwicklung von livv.at ist für ambuzzador ein Lead-Projekt für die Zukunft: die Kombination aus unserer Vermarktungskompetenz mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für das Digitale Zeitalter.” Das Projekt livv.at sorgt für ein digitales Erlebnis: Statt dem gewohnten Formularstapel führt ein Chatbot im Dia­log durch den Anmeldeprozess für eine Versicherung. Die gesamte Abwicklung erfolgt online – Papierkram ist von gestern. Am ungewöhnlichsten ist wohl die Augenhöhe in der Kommunikation und im Business: Die Community erhält eine Gewinnbeteiligung und entscheidet im Beirat über strittige Fälle.

Umgesetzt wird livv.at von einem kleinen, interdisziplinären Team aufseiten der LV 1871 und neuartigen Methoden der Zusammenarbeit in Form des Agile Learning Loops von ambuzzador: Scrum Stand-ups und Retros, Design Thinking auf den Straßen Wiens sowie neue Tools zur effizienten, themenbezogenen Kommunikation.
Das Ergebnis des agilen Zusammenspiels ist die Rekordzeit von sechs Monaten vom Projektstart bis zum MVP (Minimum ­Viable Product), das im Juli in der Beta-Phase gelauncht und nun offiziell präsentiert wurde.
Die Bedeutung der Innovation für das Unternehmen betont Klaus Math, Vorstandsmitglied der LV 1871: „Livv.at ist ein Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Was hier in sechs Monaten geschaffen wurde, ist wesentlicher Katalysator für unsere Transformation – im Ergebnis, aber auch im neuen Zusammenarbeiten. Ein wichtiger Schritt in unsere agile Zukunft.”

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