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Ein neuer KV © APA/Barbara Gindl

Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag 2018 starten Mitte April, so die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

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Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag 2018 starten Mitte April, so die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

Redaktion 24.03.2017

Ein neuer KV

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und GPA-djp einigen sich auf Fahrplan zum KV Neu 2018.

WIEN. Am 20. März haben sich die Vertreter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier auf einen Fahrplan zu einem neuen Kollektivvertrag für 2018 geeinigt.

„Unsere Reformpartnerschaft hat nach zwei Gebührensenkungen und Erleichterungen bei der Gewerbeordnung den nächsten großen Schritt gemacht. Mit dem neuen Kollektivvertrag können wir weiter an Lösungen für die Branche und der Modernisierung der Standesvertretung arbeiten”, kommentiert das Verhandlungsteam Stephan Gustav Götz und Konrad Maric das nun vorliegende Verhandlungsergebnis für die in dieser Branche Tätigen.
„Die Arbeit an einem ‚Kollektivvertrag Neu' nimmt beide Seiten der Sozialpartnerschaft in eine große Verantwortung. Aktuelle Entwicklungen stellen die ArbeitnehmerInnen der Branche vor neue Herausforderungen. Mit der heutigen Einigung ist es gelungen, die ersten Schritte gemeinsam zu gehen”, ergänzt Judith Reitstätter, Wirtschaftsbereichssekretärin der GPA-djp.
Im Zuge der Einigung konnten die Differenzen über den anstehenden KV-Abschluss für das Jahr 2017 beigelegt werden. Mit 1. März werden die Mindestgrundgehälter um 1,33% erhöht, außerdem erhalten alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und Lehrlinge wieder einen zusätzlichen Tag Freizeit in Form eines Zeitausgleichs.
Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag Neu 2018 starten Mitte April. „Es gibt sowohl einen konkreten Zeit- als auch Themenfahrplan für den Reformprozess. Ziel ist es, den Kollektivvertrag mit 1. Jänner 2018 in Kraft treten zu lassen”, so die Fachgruppe in einer Aussendung.

Wirtschaftsbund kritisiert

Im Vorfeld des Abschlusses gab es seitens des Wirtschaftsbundes massive Kritik vor allem am Obmann Götz. Man nannte den neuen KV bereits im Vorfeld ein „von Grüner Wirtschaft und SWV initiiertes Belastungspaket für die Wiener Werbeunternehmen”.

Wirtschaftsbund-Obmann Reinhard Bösenkopf meint dazu: „Wir sind nur unseren Unternehmen verpflichtet und niemandem sonst. Darum werden wir alles dafür tun, die Betriebe zu entlasten.” (fej)

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