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„Ein Thema, das jeden angeht” © ORF/Hans Leitner

Andrea Johanides (WWF), Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Leonore Gewess­ler (Global 2000), Alexander Egit (Greenpeace) Hildegard Aichberger (Mutter Erde).

© ORF/Hans Leitner

Andrea Johanides (WWF), Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Leonore Gewess­ler (Global 2000), Alexander Egit (Greenpeace) Hildegard Aichberger (Mutter Erde).

Redaktion 18.03.2016

„Ein Thema, das jeden angeht”

Mutter Erde, eine Initiative des ORF, stellte vergangenen Mittwoch ihren diesjährigen Schwerpunkt vor: Die Lebensmittelverschwendung ist Mist.

WIEN. „1,3 Milliarden Tonnen ­Lebensmittel landen nicht in den Mägen der Menschen, sondern werden weggeworfen,” so Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von Mutter Erde, der Umweltinitiative des ORF.

Die Verschwendung von Lebensmitteln schadet der Umwelt. Neben der Verschwendung von Wasser werden auch Treibhausgase produziert. Ganz abgesehen davon, herrscht auf Teilen unserer Welt Hunger, während anderswo Lebensmittel achtlos verschwendet werden.

„Essen verschwenden ist Mist”, so das Motto des diesjährigen Mutter Erde-Schwerpunkts, der vergangenen Mittwoch in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Die Schwerpunktwoche zum Thema wird zwischen Donnerstag, den 7. April, und Freitag, den 15. April, stattfinden.

Regionales Essperiment

„Wir wollen umfassend informieren, wir wollen ein Bewusstsein schaffen, dass es hier um ein ganz wichtiges Thema geht – ein Thema, das die Gesellschaft angeht, das die Politik angeht, ein Thema, das aber auch jeden einzelnen angeht. Wir wollen die globalen Zusammenhänge aufzeigen, wir wollen den Einzelnen motivieren, sein eigenes Verhalten zu ändern,” so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

In all seinen Medien wird der ORF über das Thema „Lebensmittelverschwendung” informieren. Neben Reportagen und Dokumentarfilmen wird auch ein „Essperiment” gestartet. Die ORF-Aktion wird ein Jahr lang „heute konkret”-Zuschauer begleiten, die ihre Ernährung komplett auf regionale Produkte umstellen.

Begleitet wird die Initiative auch von Umweltschutzorganisationen: „Bis 2030 soll die Lebensmittelverschwendung halbiert werden. Global 2000, Greenpeace und der WWF setzen sich für dieses UN-Ziel ein und fordern dies auch von der österreichischen Politik”, erklärt Greenpeace Geschäftsführer Alexander Egit: „Und vergessen Sie nicht, Essen verschwenden ist Mist.” Informationen zur Initiative online unter: www.muttererde.at (gs)

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