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Eine immerwährende Erfolgsgeschichte © medianet

Karin Mühlberger und Josef Gruber freuen sich über die stetig positive Entwicklung von Tips. Gruber zog im Gespräch mit medianet Bilanz über diese Erfolgszeit.

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Karin Mühlberger und Josef Gruber freuen sich über die stetig positive Entwicklung von Tips. Gruber zog im Gespräch mit medianet Bilanz über diese Erfolgszeit.

Redaktion 29.04.2016

Eine immerwährende Erfolgsgeschichte

Zuerst Oberösterreich, dann Niederösterreich und Burgenland: Tips ist aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken.

LINZ. 2016 feiert Tips sein 30-jähriges Bestehen – mit mittlerweile 34 Regionalausgaben in ganz Oberösterreich, dem Burgenland und Teilen Niederösterreichs. In Oberösterreich ist Tips zudem als meistgelesene Zeitung die Nr. 1. Tips-Geschäftsführer und -Chefredakteur Josef Gruber zieht im ­medianet-Interview Bilanz über diese Erfolgszeit.

Nummer eins in Oberösterreich

1986 wurde mit dem Start der großformatigen Servicezeitungen in Linz und dem Kleinanzeiger in Vöcklabruck der Grundstein für Tips und die daraus folgende große Erfolgsgeschichte gelegt. In den darauffolgenden 15 Jahren schaffte man es, mit sieben regionalen Ausgaben in Oberösterreich zu erscheinen. Erst 2002 wurde das Konzept der Tips in jenes umgewandelt, wie man es heute kennt: eine kleinformatige Regionalzeitung mit total regionalen Informationen. Diese Änderung brachte auch den gewünschten Höhenflug, denn in nur weiteren 15 Jahren hat Tips mit 34 Regionalausgaben in ganz Ober­österreich, dem Burgenland und Teilen Niederösterreichs gezeigt, wie wichtig regionale Informationen auch in der modernen, von Informationen überfluteten Zeit sind.

„30 Jahre Tips – 30 Jahre total regional”, titelt Tips in der Aussendung zu den aktuellen MA-Zahlen 2015 vor wenigen Wochen, denn mit einer Reichweite von 65,6% in Oberösterreich kann das Medium die Stellung als meistgelesene Zeitung in Oberösterreich weiter behaupten. Zudem knackten die Oberösterreicher die „Millionen-Marke” mit 1.074.000 Lesern in Oberösterreich und Niederösterreich. Tips gilt sowohl bei den Männern mit 59,9% als auch bei den Frauen mit 71,1% als die meistgelesene Zeitung Oberösterreichs. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte das Medium mit einer Reichweite von 57,6% seine Spitzenposition – quer durch alle Haushaltseinkommen – behaupten.

ePaper bereits 2004 gelauncht

Auch im Online-Bereich ist Tips immer bestrebt, eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Bereits 2004 haben wir ein ePaper angeboten, als die meisten noch nicht gewusst haben, was das überhaupt ist”, sagt Gruber. „Außerdem war Tips eines der ersten Medien, welches das Thema Gewinnspiele auch im Online-Bereich aufgriff. Wir wurden damals auf Google bei der Suche nach Gewinnspielen ganz oben gefunden”, erzählt er weiter. In den letzten Jahren hat Tips sein Online-Angebot ständig mit zahlreichen Features erweitert. Zu den neuesten Meilensteinen zählt ein Webauftritt im responsive Design, eine intelligente Suchlösung sowie einer einzigartigen Filtrierung auf regionaler Ebene.

Damit ist der ideale Doppelpass zwischen Print und Online möglich, indem von großen Ereignissen topaktuell online berichtet werden kann und die ausführlichen Informationen dann in der nächsten Print-Ausgabe von Tips folgen.

Keine Print-Krise bei „Tips”

Das Erfolgsgeheimnis bringt ­Co-Chefredakteurin Karin Mühlberger auf den Punkt: „Unser Erfolg baut besonders auf unserem Leitmotto ‚total regional' auf. Diesen Weg verlassen wir nur in ganz seltenen Fällen. Der Großteil der Zeitung beinhaltet genau das, was in der Region passiert. Das geht von Schulveranstaltungen bis hin zu größeren Politikdiskussionen”, so Mühlberger. Selbst bei der Bundespräsidentenwahl hat man für jede regionale Ausgabe eigene Berichte erstellt.

„Unsere Berichterstattung erfolgt grundsätzlich sehr positiv, allerdings wollen wir auch journalistisch aufdecken. Die große Herausforderung besteht darin, niemanden schlechtzureden oder gar zu decken, sondern Missstände möglichst neutral aufzuzeigen”, sagt Mühlberger.
Dass es vielen Unternehmen in der Branche schlecht geht, ist Gruber nur allzu bewusst. Er selbst sieht die Situation relativ entspannt: „Vieles von dem, was stattfindet, ist eher eine Gewissens­beruhigung. Die Unternehmen sehen, dass sie sich nicht mehr alles leisten können oder wollen. Viele setzen dann auf Online-Werbung, weil die günstiger ist, müssen sich dann aber eingestehen, dass es meistens eben auch wenig bringt. Tips hingegen löst den Werbeimpuls aktiv aus. Wir kommen ins Haus und werden dann meist gleich zwei Mal gelesen: Einmal direkt am Zustellungstag und dann am Wochenende noch einmal intensiv.” Aus den Turbulenzen am Printmarkt konnte Tips laut eigenen Angaben „gestärkt hervorgehen”.
Während andere Verlage Rückgänge bei den Anzeigen hinnehmen mussten, konnte Grubers Team zulegen. (mf)

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