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Eurocomm-PR: Mit Know-how und Herz © gs
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Redaktion 17.02.2017

Eurocomm-PR: Mit Know-how und Herz

In der bulgarischen Hauptstadt fanden „Wien Tage” statt. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Städten zu stärken.

In Sofia gilt es, seinen Blick stets auf den Boden gerichtet zu haben – wackelnde Bodenplatten und Schlaglöcher durchziehen die Gehwege. Wer einen Blick nach oben wagt, wird Kathedralen, Kirchen und römische Ausgrabungen sehen. Vergangene Woche zierten aber auch rot-weiße Banner das Stadtbild, sie kündigten die „Wien Tage” an. Und während die Wiener Delegation am vergangenen Samstag tagsüber die Gehwege entlangstolperte, schwang man sich am Abend auf das Tanzparkett.

Die Wien Tage werden organisiert von Eurocomm-PR, einem Unternehmen der Wien Holding. Zuständig ist dieses für die internationale Positionierung von Wien als europäische Drehscheibe für den Dialog und für Investitionen, für „Government2Government”-Projekte sowie für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wien in Belgrad, Bratislava, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb. Ziel der Wien Tage ist es, Wiener Know-how in andere Hauptstädte Europas zu bringen. In Sofia tauschten sich hochkarätige Vortragende zu Themen wie Museumsmanagement und ­Mobilität aus.

Exzellente Zusammenarbeit

Auftakt der Tage war der Wiener Ball am 11. Februar. Unter die anwesenden Sofioter mischten sich der erste Vorsitzende des Wiener Gemeinderats, Thomas Reindl, Medienvertreter aus Österreich sowie die Geschäftsführer der Eurocomm-PR, Marcin Kotlowski und Markus Pöllhuber.

„Die ‚Wien Tage' sind ein Ausdruck der exzellenten Zusammenarbeit zwischen den Städten”, erklärte Sofias Bürgermeisterin Jordanka Fandakova in ihrer Eröffnungsansprache. Im Interview mit medianet erklärte Reindl, er habe sich wie auf einem Ball in Wien gefühlt: „Es hat mich verblüfft, dass so viele Walzertänzer da waren.”
Doch nicht nur die Klänge von „An der schönen blauen Donau” sorgten für Wien-Flair in Sofia. Am Sonntag wurde in einem Einkaufszentrum in Sofia ein Vorbote des Valentinstags durch Reindl eingeweiht: Das fünf Meter hohe und sechs Meter breite Herz, gefüllt mit Mannerschnitten, sorgte nicht nur bei Kindern für Begeisterung.
Das Herz solle die Liebe zu Sofia darstellen, erklärte dazu Reindl.

Know-how aus Wien

Bereits am Sonntagabend war die Delegation auf 22 Personen angewachsen: Am Montag standen die Wien Tage unter dem Motto „Altstadterhaltung und Museumsmanagement”. Aus Wien waren Michaela Kronberger und Evi Scheller vom Wien Museum gemeinsam mit Simon Posch, Haus der Musik, angereist. Neben ihnen sprachen der Vizebürgermeister Sofias, Todor Tschobanov, und der Architekt Sdravko Sdravkov. Am Dienstag stand das Thema „Mobilität” im Vordergrund. Klemens Himpele, Walter Mimmler und Angelika Winklar von der MA sowie ­Andreas Scholz, Wiener Linien, hielten Vorträge.

Die Wien Tage stießen auf großes Interesse – komplett gefüllt war der Veranstaltungsraum mit Beamten, Kulturschaffenden, Journalisten, Ministern und ­Diplomaten.
„Die Stadt Wien möchte ihr Know-how mit anderen Städten teilen, um ihrer Rolle gerecht zu werden. Wir sind für viele ein Vorbild. Wir fungieren oft als Benchmark, als Best Practise- Beispiel”, so Reindl. „Die Wien Tage haben eine große Bedeutung für die Präsentation Wiens im Ausland. Mit den verschiedenen Aktionen versuchen wir, verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen.”

Stärkung des Dialogs

Vor allem der Austausch stehe im Vordergrund, erklärt Reindl.

Am Dienstag endeten die Wien Tage mit einem „Wiener Weinabend”. Das Resümee seitens der Eurocomm-PR ist äußerst positiv, wie Geschäftsführer Markus Pöllhuber erklärt: „Die Wien Tage in Sofia waren ein voller Erfolg. Uns ist wichtig, dass der Dialog zwischen den Städten gestärkt wird. Das ist uns in Sofia gut gelungen. Wir konnten im Rahmen der Workshops den Weg für zukünftige Projekte und Kooperationen zwischen Wien und Sofia ebnen.”

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