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Gold für Virtual Identity und UM PanMedia © www.christian-husar.com
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Dinko Fejzuli 26.05.2017

Gold für Virtual Identity und UM PanMedia

Media Award 2017: sechs Preisträger aus zwei Kategorien undein ­Sonderpreis für Media1 & Demner, Merlicek & Bergmann.

••• Von Dinko Fejzuli

WIEN. Zum 13. Mal ging der Media Award heuer über die Bühne. Von 77 Einreichungen wurden kürz.lich im Kursalon Stadtpark jeweils zwei Kampagnen mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet sowie ein Sonderpreis verliehen.

In der Kategorie „Exzellente Mediastrategie” ging Gold an UM PanMedia für „Soletti – Gib deinem Schatz einen Schmatz!” (Kelly), Silber an MediaCom für die Kampagne „ÖBB Geo Localised Ads” (ÖBB-Werbung) und Bronze an UM PanMedia für „Hutchison Drei – 3 Gigabyte Weihnachten” (Hutchison Drei Austria).
In der Kategorie „Kreative Media-Idee” ging Gold an Virtual Identity für Sea Eye „Schlepperkönig” (Sea-Eye e.V.). Silber errang das Projekt „tele.ring – Radio Schlauberg” (tele.ring), eingereicht von MediaCom. Bronze ging an Demner, Merlicek & Bergmann für „BMW Night Vision” (BMWGroup).
Der Sonderpreis ging heuer an Media1/Demner, Merlicek & Bergmann für die Kampagne „Julius Meinl Kaffee: Präsident” (Julius Meinl). Der Sonderpreis, für den nicht extra eingereicht werden konnte, wurde heuer für einen besonders auszeichnungswürdigen Case vergeben.
Die 77 eingereichten Medienprojekte wurden von einer Fachjury in einem zweistufigen Prozess beurteilt: In der ersten Jurystufe begutachteten 57 Experten aus Mediaagenturen, dem Kreis der Initiatoren, der werbetreibenden Wirtschaft sowie Studenten der Fachhochschule St. Pölten die eingereichten Cases und trafen eine Vorauswahl. Aus dieser Shortlist wählte die 23köpfige Hauptjury die 7 Gewinner, die am 19. Mai bei der Media Award Gala ausgezeichnet wurden.
Einreicher waren Mediaagenturen (50 x), Kreativagenturen (22 x) und Medien (5 x).
„Erfreulicherweise ist die Qualität der Einreichungen im Vergleich zu den Vorjahren signifikant gestiegen”, so Media Award-Veranstalterin Tina Kasperer über die Trends der eingereichten Projekte. So sind die eingereichten Cases insgesamt sehr komplex, etwa 90% enthalten einen Videobeitrag. Als weiterer Trend zeichnet sich der Einsatz der Online-Werbung ab. Bei fast allen Cases ist mittlerweile Online-Werbung dabei, wobei die Offline-Medien nach wie vor die Basis der Kampagnen bilden. „Was sich heuer bei den Einreichungen auch erstmals zeigt, ist die Tatsache, dass manche Agenturen alles aus einer Hand anbieten und bei Einreichungen dann gar keine Media­agentur mehr dahintersteht”, so Kasperer.
Der Media Award zeichnet Mediaagenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen für hervorragende Medialeistungen aus und versucht dabei vor allem die qualitative Leistung der Mediaagenturen, die in Österreich auf hohem Niveau erbracht wird, deutlich in den Focus zu rücken. Die Initiative Media Award ist eine Kooperation von Medienunternehmen und wird von den Initiatoren Epamedia, Gewista, Goldbach Austria, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS (Radio Marketing Services) und der Verlagsgruppe News unterstützt.

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