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Google & Facebook dominieren den Werbemarkt © AFP Mandel Nga

Google und Facebook beherrschen den Online-Werbemarkt; Mark Zuckerberg war im letzten Jahr häufig mit Kritik konfrontiert.

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Google und Facebook beherrschen den Online-Werbemarkt; Mark Zuckerberg war im letzten Jahr häufig mit Kritik konfrontiert.

Redaktion 09.01.2018

Google & Facebook dominieren den Werbemarkt

Für Facebook gibt es laut Mark Zuckerberg dennoch viel zu tun.

WIEN. Google und Facebook beherrschen den Online-Werbemarkt. Durch das googeln eines Begriffs oder das Lesen von ein paar neuen Beiträgen auf Facebook sammeln die Unternehmen zahllose Daten; diese geben Auskunft über die User, und in weiterer Folge verdienen die beiden Unternehmen mit maßgeschneiderter Werbung jede Menge Geld. Allein im Jahr 2017 gingen rund 62% der weltweiten Einnahmen aus Online-Werbung an diese beiden Anbieter. China nicht einberechnet, beläuft sich der Anteil sogar auf 84%, wie Berechnungen des US-Werbeunternehmens GroupM zeigen.

Für Facebook sind dies erfreuliche Zahlen. Dennoch ist das Unternehmen vor allem im vergangenen Jahr in die Kritik geraten. Dem Netzwerk wurde vorgeworfen, problematische Inhalte nicht wirksam zu bekämpfen, wie etwa den Aufruf zum Hass, Verteidigung von Terrorismus oder sogenannte Fake News. Außerdem wurden Vorwürfe laut, Russland habe über Google, Twitter und Facebook in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingegriffen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich für 2018 nun jedenfalls vorgenommen, Facebook noch besser zu machen. In der Neujahrsbotschaft auf seiner Facebookseite schrieb Zuckerberg am Donnerstag, die Welt sei "besorgt", und für Facebook gebe es "viel zu tun" – Schutz vor Missbrauch und Hass, vor Einmischung einiger Staaten und auch dafür zu sorgen, dass die auf Facebook verbrachte Zeit gut genutzt sei.

Seine persönliche Herausforderung für das neue Jahr sei "die Lösung dieser wichtigen Fragen", schrieb der 33-jährige Konzernchef. Nicht alle Fehler ließen sich vermeiden. Aber derzeit unterliefen Facebook zu viele Fehler in Bezug auf die Einhaltung der Regeln und der Vermeidung missbräuchlicher Benutzung, räumte Zuckerberg ein. (APA/gs)

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