MARKETING & MEDIA
iab webAd 2016: Hoher Anspruch an Exzellenz © iab austria/Philipp Lipiarski

46 Trophäen Die Gewinner des iab webAd 2016 gemeinsam auf der Central Stage.

© iab austria/Philipp Lipiarski

46 Trophäen Die Gewinner des iab webAd 2016 gemeinsam auf der Central Stage.

Gianna schöneich 14.10.2016

iab webAd 2016: Hoher Anspruch an Exzellenz

In 21 Kategorien wurden heuer 201 digitale Arbeiten eingereicht. Am 6. Oktober wurden die besten 46 ausgezeichnet.

••• Von Gianna Schöneich

Am 6. Oktober zeichnete das internet advertising bureau austria bereits zum 14. Mal exzellente Arbeiten der heimischen Digitalbranche in der Bank Austria Halle aus.

Bei der Award Show wurden aus 201 Einreichungen die besten 46 digitalen Arbeiten aus insgesamt 21 Kategorien ausgezeichnet; außerdem wählte das Publikum vor Ort drei Lieblinge.
Andi Knoll moderierte die Show und vergab gemeinsam mit den Sponsoren der iab webAd-Einreichkategorien die Preise. Dank einer Centerstage wurde dem Publikum erstmals ein Rundumblick auf die Gewinner geboten. Ebenfalls neu: die neuen Farben des erneuerten iab austria-Designs.

Mehr als 200 Einreichungen

iab-Präsidentin Martina Zadina zeigte sich begeistert: „Das neue Setting mit Catwalk und Center­stage würdigt die Preisträgerinnen und Preisträger noch besser. Besonders erfreulich: Mehr als 200 Einreichungen erreichten uns in diesem Jahr. Das ist eine zehnprozentige Steigerung zum Vorjahr und unterstreicht, wie wichtig der iab webAd Award für die öster­reichische Digitallandschaft ist.”

Die Mediajury unter der Leitung von Petra Hauser (media.at) und die Kreativjury unter der Leitung von David Petermann (Wunderman PXP) zeigten sich vom insgesamt hohen Qualitätsniveau der Einreichungen beeindruckt. Gold wurde dennoch etwas seltener als im Vorjahr vergeben.
Kreativjury-Präsident Petermann erklärt: „Die Agenturen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Mit einem hohen Grundniveau als Ausgangsbasis steigt allerdings auch der Anspruch an die Exzellenz der Arbeiten.” Die Mediajury setzte sich heuer aus Christl Alarcon (MediaCom), Patrick Edelmayr (elements.at), Konrad Mayr-Pernek (MEC Agentur für Mediaplanung) und Andreas Weiss (Dentsu Aegis Network) zusammen und wurde von media.at-Geschäftsführerin Petra Hauser geleitet. In den Kreativkategorien jurierten Lena Enzinger (Virtual identity Wien), Christopher Hurnaus (DigitalWerk), Konstantin Jakabb (Virtue), Werner Müller (A1 Telekom Austria), Claudia Pisch (Tunnel23), Christoph Schlossnikel (FCB Neuwien), René Wegscheider (Havas Worldwide Wien) und Bernd Wilfinger (Wien Nord) unter der Leitung von Wundermann PXP Executive Creative Director David Petermann.

Wohnraum für Obdachlose

Zu den Glanzlichtern des Gala­abends zählte die Kampagne „HomeSweetHomepage” des neunerhaus, eingereicht von ­Havas Worldwide Wien, die neben Gold in den Kategorien „Innovation” und Silber in „Beste Kampagne (mit digitalem Schwerpunkt)” von der Kreativjury auch als „Best in Show” ausgezeichnet wurde. Als Favorit der Mediajury wurde „Hasbro – Playdate”, eingereicht von OMD, zu „Best in Show” gekürt und mit Gold in der Mediakategorie „Beste Social Media Kampagne” prämiert.

Je eine Gold-Trophäe ging an iProspect für „#meinelebensliste” der ING-DiBa, Demner, Merlicek & Bergmann für die Julius Meinl-Kampagne „#PayWithAWahlspruch” und MediaCom für „Geo Localised Ads” der ÖBB. Eine der am häufigsten ausgezeichneten Kampagnen war „derStandard.at Liveticker: Erfolg durch Relevanz”, eingereicht von Mindshare, die mit dreimal Silber geehrt wurde.
Cosima Serban (Performics) und Marc Metzler (Demner, Merlicek & Bergmann) überzeugten die Jury als Nachwuchstalente des Jahres. Sie können sich nicht nur über Trophäen freuen; sie bilden auch ein Team und nehmen am eurobest Festival of European Creativity teil, zu dem die ORF-Enterprise als offizielle Festivalrepräsentanz einlädt. Dort werden sie sich Anfang Dezember mit den Besten der Besten des Kontinents im Nachwuchsbewerb messen können.Gäste wählen ihre Lieblingskampagnen. Das Publikum hatte wieder ein gewichtiges Wort mitzureden und stimmte live mit dem eigens von Atos zur Verfügung gestellten Voting-Tool für seine Favoriten.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema