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Kopftuch-Debatte © ProSiebenSat.1 Puls 4/Jan Frankl

Richterin im TV Irmgard Griss tritt künftig ein Mal im Monat auf Puls 4 als TV-Richterin an, um sich, gemeinsam mit Gästen, aktuellen Themen zu widmen.

© ProSiebenSat.1 Puls 4/Jan Frankl

Richterin im TV Irmgard Griss tritt künftig ein Mal im Monat auf Puls 4 als TV-Richterin an, um sich, gemeinsam mit Gästen, aktuellen Themen zu widmen.

Redaktion 05.05.2017

Kopftuch-Debatte

Übermorgen startet auf Puls 4 eine neue Gerichts-Show – Richterin ist Irmgard Griss.

WIEN. Am Sonntagabend beginnt die ehemalige unabhängige Präsidentschaftskandidatin und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss in der neuen Puls 4-Show „Im Namen des Volkes” ihre TV-Karriere. Thema der ersten Sendung ist das Kopftuch an Schulen: Zu Gast sind die Anwältin, Menschenrechtsaktivistin und Autorin Seyran Ates und die Philosophin Amani Abuzahra.

Politiker sind zum Auftakt nicht zu Gast. Es seien zum Thema Kopftuch auch keine angefragt worden, so der Sender. Grundsätzlich sei aber nicht ausgeschlossen, dass auch ­einmal Politiker eingeladen werden. Griss als TV-Richterin wird Puls 4-Nachrichtensprecher Thomas Mohr als Moderator beigestellt. In der Sendung, die einmal im Monat stattfinden soll, wird eine gesellschaftliche Frage diskutiert. In einer Art Gerichtsverhandlung treten ein Ja- und ein Nein-Lager gegeneinander an.
Der mögliche (Wieder-)Einstieg in die Politik sei mit der TV-Sendung nicht abgehakt, betonte Griss zuletzt. „Die Moderation eines TV-Politik-Talks schließt den Gang in die Politik nicht aus.” Das TV-Angebot habe sie angenommen, weil es „ein ganz neues Format der TV-Debatte ist” – und keine fiktive Gerichtsverhandlung in Strafsachen. (APA)

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