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Mehr als „nur” Marktforschung © comrecon

Gründerin Charlotte Hager gründete das ­Institut comrecon und führt dieses.

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Gründerin Charlotte Hager gründete das ­Institut comrecon und führt dieses.

Luca Sax 07.10.2016

Mehr als „nur” Marktforschung

Das Institut comrecon bündelt ­Motivforschung mit kreativen Tools.

••• Von Luca Sax

WIEN. Wie kann man die Markenbindung erhöhen und die Konsumfrequenz steigern, fragte einst Almdudler. comrecon griff zu Crowd Research und einer Online-Befragung und erhielt dadurch ein Verständnis der alltäglichen Verwendung der Limonade.

„Man muss Menschen, Marken und Märkte verstehen, um sinnvolle strategische Veränderungen einleiten zu können”, so Charlotte Hager, die Gründerin und Geschäftsführerin des ­Instituts comrecom.
Das Institut bündelt Methodenkompetenzen der Motivforschung mit kreativen Tools aus der Innovationsforschung, der Semiotik und der systematischen Beratung. Man bietet mehr als „nur” Marktforschung. „Erst diese Vielfalt an Möglichkeiten zur Insight-Generierung ermöglicht es, den richtigen Weg für unsere Kunden einzuschlagen”, so Hager.

Von Oneway- zu Cocreation

So können Fragen zur Wirkung des Werbespots oder des Packaging-Designs zum Beispiel mittels Semiotischer Analyse oder Systemischer Aufstellungen betrachtet werden. Fragen zu Zielgruppen und ihren Verhaltensweisen werden mittels Focus Workshops, Online-Foren, ethno­grafischen Beobachtungen oder auch Lego Serious Play erforscht. Letztere Methode wird auch eingesetzt, um Communities zu erforschen und neue Möglichkeiten für Marken zu kreieren. „Marktforschung entwickelt sich immer mehr von oneway zu co-creation”, meint Hager. Im Fall von Almdudler konnten Kriterien identifiziert werden, die für eine klare und starke Differenzierung im Vergleich zu anderen Getränkemarken ausschlaggebend sind.

„Wir haben in der Studie sehr viel Real-Time-Insights zum Trinkverhalten und zu Trink­situationen von Limonaden erhalten”, so Claus Hofmann-Credner, Marketingleiter Almdudler.

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