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„Mitarbeiter sind Company Capital” © saintstephens

Mario Strasser saintstephens Co-Geschäftsführer und Partner über das Produkt #StartUpYourBrand.

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Mario Strasser saintstephens Co-Geschäftsführer und Partner über das Produkt #StartUpYourBrand.

Dinko Fejzuli 14.07.2017

„Mitarbeiter sind Company Capital”

Den Kunden sollte man in der Kommunikation stets im Fokus haben, dabei aber den Mitarbeiter nicht vergessen.

••• Von Dinko Fejzuli

WIEN. saintstephens vereint 30 Jahre Erfahrung zum Thema Marke. Unter dem Titel #StartUpYourBrand hat man einen ganz eigenen Zugang zum Thema Marke. saintstephens-Co-Geschäftsführer Mario Strasser erläutert, was hinter dem Motto steckt.

medianet:
Für potenzielle Auftraggeber, die saintstephens noch nicht kennen: Warum sollte man Sie am Radar haben?
Strasser: Ganz einfach, unser Team hat eine Riesenfreude an der Arbeit. Das schafft Begeisterung bei allen Beteiligten. Neben über 30 Jahren Erfahrung in der Werbebranche als Agentur kommt meine langjährige Erfahrung als Unternehmensberater hinzu. Wir sind so in der Lage, Kommunikations- und Organisationsberatung zu vereinen und punktgenau anzubieten.

 

medianet: Die Faktoren ‚Geschäftsidee', ‚Markenidee', ‚Design & Kommunikation' und ‚Implementierung' haben Sie zu den  #StartUpYourBrand-Erfolgsfaktoren zusammengefasst. Was genau darf man sich darunter vorstellen?
Strasser: #StartUpYourBrand bedeutet: Logo ist nicht Marke. Marke ist Ruf. Simon Sinek hat mit der Fragestellung: Why? How? What? eine klare Philosophie entwickelt.

Darüber hinaus fragen wir noch nach dem: Who? Wir denken bei Kommunikation also nicht nur an Kunden-, sondern auch an die Mitarbeiterkommunikation. Mitarbeiterorientierung kommt vor Kunden­orientierung. Das gerät oft in Vergessenheit.


medianet:
Für wen kommt diese Herangehensweise infrage, und wie können Sie damit Kunden helfen, ihre Marke (weiter) zuentwickeln, aufzufrischen oder neu zu positionieren?
Strasser: Unser Konzept richtet sich an alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die Mut und Begeisterung haben, ihre aktuelle Situation zu hinterfragen. Wir unterstützen mit #StartUpYourBrand – wie der Name schon sagt – selbstverständlich auch Gründer und Start-ups. Die Fragen, die wir stellen, verlieren nie an Gültigkeit. Der Wettbewerb lauert immer und überall. Wer da nicht Wertvolles von Wertlosem trennt, beschäftigt sich oft nur mehr mit Letzterem.

medianet:
saintstephens vereint 30 Jahre Erfahrung zum Thema Marke – wie sieht die Zukunft für die Agentur selbst aus? Mit welchen Herausforderungen werden Sie sich in der kommenden Zeit auseinandersetzen müssen?
Strasser: Die Marke war vor 30 Jahren wichtig und wird es in den nächsten 30 Jahren auch noch sein.

Wir werden noch mehr Zeit in Dienstleistung, Produktivität, Zuverlässigkeit und Proaktivität investieren. Unsere Kunden verlangen heute mehr. Sie verlangen ein Netzwerk, Mitdenken, ­Lösungskompetenz. Alles andere ist austausch- und vergleichbar.


medianet:
Als Motto propagieren Sie den Slogan ‚Einfachmachen': Welche Philosophie steckt dahinter, und welche Vorteile bietet diese Herangehensweise für den Kunden?
Strasser: So einfach lässt sich das nicht beantworten! (lacht) Spaß bei Seite. ‚Einfachmachen' ist tatsächlich eine große Herausforderung. Ärmel aufkrempeln und selbst anpacken gehört genauso dazu wie die Bremse in Diskussionen zu ziehen, wenn spürbar wird, dass Kollege ‚Hätti­wari' übernimmt. Für unsere Kunden wollen wir mit dieser Geisteshaltung unkomplizierte Vorgehensweisen liefern, gepaart mit einer klaren Arbeitsweise und einfachen Kommunikation.

medianet: Als Folge der Branchenkrise 2008/2009 haben sich viele Agenturen verschlankt und greifen bei Bedarf auf Know-how außerhalb des eigenen Hauses zu. Sie hingegen verfolgen das Prinzip, Human Resources-Kapital im Unternehmen zu bündeln und zu halten. Warum?
Strasser: Diese Krise war ein idealer Anlass, um Einsparungsmaßnahmen vorzunehmen. Ich sehe uns als Dienstleister. Dienstleistung ist nur dann möglich, wenn das Team Dienstleistung versteht und dies den Kunden spüren lässt. Deshalb investieren wir viel in unsere Mitarbeiter.

Denn diese sind nicht nur das Human Capital, sie sind das Company Capital.

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