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Österreichischer Werberat neu gewählt © ÖWR/Katharina Schiffl

ÖWR-Vorstand Markus Deutsch, Roswitha Hasslinger, Werner Müller und ÖWR-Präsident Michael Straberger.

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ÖWR-Vorstand Markus Deutsch, Roswitha Hasslinger, Werner Müller und ÖWR-Präsident Michael Straberger.

Redaktion 13.10.2017

Österreichischer Werberat neu gewählt

Das größte Entscheidungsgremium Europas wurde erneuert. Michael Straberger als Präsident bestätigt.

WIEN. Am 2. Oktober fand die 10. Mitgliederversammlung des österr. Werberats in der Wirtschaftskammer Österreich statt.

Thema Selbstregulierung

Präsident Michael Straberger in seiner Begrüßung: „Selbstregulierung ist immer nur so gut, wie ihr Entscheidungs-Gremium” – von Beginn an standen die Werberäte und Werberätinnen im Mittelpunkt des ­Österreichischen Werberats. So auch bei der aktuellen Wahl des neuen Entscheidungsgremiums für die Funktionsperiode 2017 bis 2020: Das „größte Gremium Europas” wurde Ende September im Rahmen der Generalversammlung des ÖWR-Trägervereins gewählt und traf erstmals bei der 10. Mitgliederversammlung Anfang Oktober in der Wirtschaftskammer Österreich zusammen. „Insgesamt umfasst unser Gremium künftig 241 Personen, die alle eines gemeinsam haben: Das Interesse an und die Freude für kreative Werbung, die eine Überschreitung ethischer Grenzen nicht notwendig hat”, erklärt ÖWR-Präsident Michael Straberger im Rahmen der Mitgliederversammlung. Besonders erfreulich sei auch, so Straberger weiter, die breite berufliche Vielfalt des Gremiums sowie die nahezu Gleichverteilung von Männern und Frauen und die zahlreichen Vertreter aus den Bundesländern.

241 Werberäte

Gewählt wurden 241 erfahrene und repräsentative Persönlichkeiten aus den drei Kernbereichen der Werbewirtschaft – Medien, Agenturen, Auftraggeber – als auch Persönlichkeiten aus anderen Disziplinen und Spezial­gebieten – wie Anwälte, Mediziner und Psychologen, die gemeinsam in den kommenden drei Jahren die Selbstregulierung in Österreich prägen werden.

Vielfalt im Gremium

Die neu zusammengesetzte Jury zeichnet sich einmal mehr durch Meinungsvielfalt und Unab­hängigkeit aus. Die Unabhängigkeit wurde durch einen zweiteiligen Wahlmodus garantiert. Die Meinungsvielfalt kommt aufgrund der Persönlichkeit, beruflichen Erfahrung als auch Reputation jedes einzelnen Mitglieds des Werberat-Gremiums zustande.

Darüber hinaus haben sich die Mitglieder des Österreichischen Werberats durch Unterzeichnung eines Ehrenkodex zu Neutralität und Unabhängigkeit in ihrer Entscheidungsfindung verpflichtet. Bei eigener Betroffenheit oder Konkurrenzsituationen willigten die Mitglieder des ­Österreichischen Werbe­rats auf Stimmenthaltung ein.

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