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„Permanenter Change hat uns fit gemacht” © gpk/Marcel Nimführ/fischka.com
© gpk/Marcel Nimführ/fischka.com

19.06.2015

„Permanenter Change hat uns fit gemacht”

Portrait Markus Gruber, Geschäftsführer der Agentur GPK, setzt auf drei Standbeine: Werbung, Event und Publishing. Dabei habe man sich seit 1989 an den Markterfordernissen orientiert und konnte so stets flexibel agieren.

Wien. Bereits auf 1989 geht die Agentur GPK von Markus Gruber zurück. Heute, 26 Jahre später, vereint die GPK mit 25 Mitarbeiterinnen drei Leistungsbereiche unter einem Dach: GPK Advertising mit dem Focus Public Communication, GPK Event als nationaler Top 5-Player und den hauseigenen ­Career-Verlag mit langjährigen Bestsellern um Erfolg und Kar­riere.

„Ein Zufall, der uns gleich mit der Gründung besonders in die Hände spielte, war der Start der engen und langjährigen Zusammenarbeit mit Apple Computer für den deutschsprachigen Raum. Das war fordernd und fördernd: So früh international, so früh im IT-Sektor, so früh mit einem Top-Brand! Der permanante, rasche Change der Kommunikationskanäle und -mittel hat uns geprägt und fit gemacht”, so Markus Gruber.

Drei Tätigkeitsfelder

Heute macht die Agentur ihren Umsatz zu je einem Drittel mit den einzelnen Leistungsbereichen. Die Produkte des Career Verlags sind allesamt Eigenmarken der GPK und beschäftigen sich mit „erfolgreich Entscheiden”.
Die Bücher sind langjährige nationale Bestseller mit Auflagen von jährlich über 20.000 Stück und ab Herbst auch als vollwertiges ePaper. Der Akademiker Guide und der Maturanten Guide beschäftigen sich mit den Entscheidungen nach Abschluss der Uni, beziehungsweise nach der Matura. Besonders erfolgreich – und das auch international – ist die seit fünf Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter den jeweils 500 größten Arbeitgebern durchgeführte Studie Best Recruiters. „Wir definieren mittlerweile, was Recruiting-Qualität ist, und sorgen für signfikante Verbesserungen”, so Gruber über seinen dritten Bestseller.
Die Geschäftsbereiche GPK Advertising und GPK Events werden wegen der über Jahrzehnte aufgebauten Expertise im Public Sector von öffentlichen Auftraggebern wie Landesregierungen, Bundesministerien und ausgegliederten Betrieben besonders gern genutzt.
GPK Event-Leuchtturmprojekte mit teilweise über jahrzehntelanger Durchführungszeit sind zum Beispiel der EuroInfo-Bus der OeNB, der bereits über 500 Mio. € einwechselte, oder Europas größte Business Roadshow Telefit mit ihren bisher weit über 400 Stopps.
„Auf die erfolgreiche Begleitung des U-Bahn-Comebacks von Siemens, die Konzeption der EU-Gemeinderäte und die vielen internationalen und nationalen Fachkonferenzen verweise ich besonders gern. Wir verstehen uns auf wichtige Anliegen. Diese Spezialisierung wird uns wahrscheinlich nie nach Cannes bringen – aber stiftet ganz sicher täglich tausendfach Nutzen in Österreich. Der Public- Sector ist oft projektorientiert und durch die Bank preissensibel – allerdings in der Regel auch überdurchschnittlich wertschätzend. Wir erhalten größere Freiheiten für sinnstiftende Maßnahmen. Dieser Wert steht für uns weit über Kosmetika-Marktanteilen”, so Gruber über die GPK-Motivation bzw. den GPK-Markt.
Im Gespräch mit medianet erwähnt Gruber auch die fordernden Seiten der Branche: „Die Krisenjahre drückten überall Profits und Projektvolumina. Die Anforderungen an Change-Kompetenz und fachliche und zeitliche Flexibilität sind weiter gestiegen. Uns konnte das nicht überraschen, weil wir immer schon schlank waren und fit blieben.”
Mit dem neunsprachigen Team ist GPK gut aufgestellt für die Zukunft und auch sonst sehr divers: „Drei von fünf GPK-Leitungspositionen sind mit Top-Frauen besetzt”.
Gruber erwartet für 2015 weiteres Wachstum und hat auch für danach die Weichen auf Erfolg gestellt: „Die nächsten 18 GPK-Monate gehören dem Schwerpunkt Interne Fortbildung. Unsere Multidisziplinarität ist ein wirklich starkes Asset. Das stärken wir. Mit Best Recruiters geht’s um die nächsten großen Auslandsmärk-te, damit wir die weltweite Alleinstellung halten können.”
Gruber weiter: „Das nationale Ziel, bis Ende 2016 50% unseres Geschäftsvolumens mit Eigenprodukten zu machen, setzt eine bewährte Strategie fort. Und natürlich wissen wir bei GPK Advertising ganz genau, warum und wie sich der Public-Sector in den nächsten Jahren die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern wieder zurückholen muss und kann. Es wartet also viel wichtige Arbeit auf uns.”(red)

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