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pjure isobar arbeitet an der „Agentur der Zukunft” © pjure isobar
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Michael Fiala 13.05.2016

pjure isobar arbeitet an der „Agentur der Zukunft”

CEO Helmut Kosa spricht im medianet-Interview darüber, wie er die Agentur fit für die kommenden Jahre gemacht hat.

••• Von Michael Fiala

WIEN. „2015 war für uns ein nächster wichtiger Schritt in unserer Entwicklung”, sagt pjure ­isobar-Geschäftsführer Helmut Kosa im medianet-Interview – eine Entwicklung, die laut Kosa nie abgeschlossen sein kann: „Es ist für uns immer ein ganz großes Thema, wie wir unsere Agentur ständig neu erfinden können. Die Agenturmodelle verändern sich permanent. Wir wollen immer an der Agentur der Zukunft arbeiten. Wir werden den Anspruch zwar nie zu 100 Prozent erfüllen können, weil wir uns ständig verbessern wollen. Die Karotte hängt immer knapp vor uns, jedoch so, dass wir sie nie erreichen können – ein herausfordernder Weg, aber für uns der einzig richtige.”

Markenführung im Zentrum

Ursprünglich als Digitalagentur gegründet, wurde in den vergangenen Jahren mehr und mehr das Thema Markenführung ins Zentrum gestellt. „Wir kombinieren unsere strategische Herangehensweise im Bereich Markenführung mit den Wurzeln im digitalen Bereich.”

Kosa ist auch davon überzeugt, dass die Kunden künftig nur noch eine Agentur für alle Agenden beauftragen werden. Wichtig sei dabei, dass man als Agentur die Geschäftsmodelle der Kunden genau kennt. „Das klingt zwar logisch, ist aber in der Branche oft nur die Ausnahme. Wir haben den Anspruch, das immer erfüllen zu können.” Die Markenführung sei generell durch die digitalen Medien immer wichtiger geworden. „Oft passiert hier ein Wildwuchs”, so Kosa, der hier durch die langjährige Erfahrung im digitalen Bereich mit umfassendem Know-how punkten kann. Durch den Anschluss an das Agenturnetzwerk Dentsu Aegis (70 Agenturen in 44 Ländern) kann pjure isobar auch auf ein breites Spektrum an Wissen und internationale Research-Tools zurückgreifen. „Innovation ist in diesem Bereich das Um und Auf. Wie verbindet man Kreation, Technologie und Media? Hier haben wir ein enormes Wachstum zu verzeichnen und können unsere Stärken ausspielen.”

2016 ähnlich stark wie 2015

Die Anzahl der Kunden hat sich durch diese Strategie in den vergangenen Jahren erhöht. Derzeit zählt die Agentur 37 davon, und auch 2016 entwickelt sich laut ­Kosa ähnlich stark wie 2015. Vergangenes Jahr wurden in Österreich, aber auch in der Schweiz und in Deutschland Kunden wie Leibniz, Philips oder Novomatic gewonnen. Die Internationalisierung der Agentur ist ebenfalls Teil der Strategie. „Immer häufiger werden die Entscheidungen von zentraler Stelle für den gesamten D-A-CH-Raum getroffen. Wenn man so wie wir über ein starkes Netzwerk verfügt, ist das natürlich von Vorteil.” Mittlerweile gibt es auch eine ­Niederlassung in Zürich.

Der Markt an innovativen Kommunikationslösungen wird laut Kosa weiter wachsen; das zeigt vor allem der internationale Vergleich. „Ich kann bei unseren internationalen Agenturpartnern sehen, wie stark der Markt in Asien, in den USA oder auch in Südamerika ist. Da ist Europa mit Ausnahme von Großbritannien im Vergleich noch weit zurück. Das Potenzial ist also enorm.”  Es sei daher sehr wichtig, Strategien und Konzepte für die Kunden zu entwickeln, um Konsumenten langfristig an die Marken zu binden und nicht nur, wenn man gerade – so wie früher – eine Kampagne geschaltet hat. „Die Markenführung und unsere digitale Erfahrung sind hier unser Asset, von dem unsere Kunden profitieren.” Der Erfolg gibt Kosa recht – laut Focus-Ranking ist pjure isobar die am schnellsten wachsende Agentur und dem ersten qualitativen Agentur-Ranking (medianet Xpert.awards 2016) zufolge unter den Top-3 in Österreich. Und so soll es aus Kosas Sicht auch bleiben.

Erfahren sie mehr über pjureisobar hier auf xpert.network.

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