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Plus am Horizont © Foto Weinwurm

Martin Janda, Leitung Druck und Vertrieb, Gradwohl Displays.

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Martin Janda, Leitung Druck und Vertrieb, Gradwohl Displays.

Skender Fejzuli 23.06.2017

Plus am Horizont

Die Branche erreichte 2016 zum ersten Mal seit sechs Jahren ein leichtes Wachstum, und 2017 entwickelt sich gut.

••• Von Skender Fejzuli

MELK. Das 1971 gegründete Familienunternehmen Gradwohl Display gab eine Halbzeitbilanz für 2017 mit ­positiven Ergebnis. „In der Druckbranche gab es 2016 nach sechs Jahren erstmals wieder eine leichte Zunahme beim Umsatz. Neben den großen indus­trialisierten Druckbetrieben profitieren in erster Linie Betriebe, die ihre Stärken über Spezialprodukte mit viel Know-how und hohem Beratungsaufwand ausspielen können. Wir konnten unseren Erfolgskurs von 2016 weiter fortsetzen und sehen auch für die zweite Jahreshälfte 2017 eine positive Entwicklung”, skizziert ein zufriedener ­Martin Janda, Leitung Druck und Vertrieb, Gradwohl Display, die ­aktuelle Situation.

Aktuelle Produkttrends

Mit der positiven Entwicklung einher gehen auch immer neue Entwicklungen bei den Produkten. „Der Trend im Display- & Verpackungsbereich geht weiter stark in Richtung Individualisierung. Die damit verbundenen kleineren Losgrößen werden dafür immer häufiger mit hochwertigen Veredelungen versehen, um hier einen Zusatznutzen zu schaffen. Zunehmend werden auch immer höhere Standards im Bereich Nachhaltigkeit und Lebensmittelkonformität im Verpackungsbereich gefordert.Ein weiterer Trend ist, dass viele Kunden ‚alles aus einer Hand' möchten. Gradwohl kann hier mit seinen drei Säulen Druck, Kunststoff & Metallbau ein sehr breites Spektrum, vereint unter einem Dach, anbieten”, so Janda.

Aussicht und Planung

Besonders in Zeiten der Digitalisierung und des schnellen Wandels muss man laut Janda immer am Puls der Zeit bleiben: „Bei Gradwohl stehen technische Neuerungen im Fokus, und der Blick auf innovative Trends mit Zukunftspotenzial wird nie aus den Augen verloren. Wesentlich ist aber auch, immer neue Kontakte zu knüpfen und sein Netzwerk im Umfeld des digitalen Verpackungsdrucks zu erweitern.” Er ergänzt: „Es wird einiges passieren, aber in evolutionären Schritten und im Rahmen der normalen betrieblichen Entwicklung. Eine Revolution beim Geschäftsmodell ist aktuell nicht nötig.”

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