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„Stellen andere Fragen als andere Agenturen” © SPS
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Michael Fiala 30.06.2015

„Stellen andere Fragen als andere Agenturen”

B2B-Marketing Gerhard Preslmayer, Geschäftsführer der Agentur SPS Marketing, erläutert, warum er mit seiner Agentur bei Kunden immer mehr punkten kann und wie man sich erfolgreich vom Mitbewerb differenziere.

Linz. „2014 haben wir einen Gesamt-Umsatz von mehr als drei Millionen Euro erreicht”, sagt Gerhard Preslmayer, Geschäftsführer von SPS Marketing, im Gespräch mit medianet und zieht eine zufriedene Bilanz. Wirklich relevant für das Unternehmen ist jedoch der Honorar-Umsatz. Und auch hier ist die Linzer Agentur auf einem mehr als guten Weg. Mit Fronius, Greiner Packaging oder auch RHI hat SPS namhafte Unternehmen aus der Industrie im vergangenen Jahr gewinnen können. Für Fronius hat SPS Marketing die komplette Marketingkommunikation übernommen; die Herausforderung war es, die Kommunikationslinie für drei Unternehmens-Divisionen sowie das Unternehmen als Ganzes zu finden.

„Wir haben dabei den Innovationscharakter in den Mittelpunkt gestellt.” Die Leitidee zieht sich wie ein roter Faden von der Imageebene über die Spartenebene bis hin zur Technologie- und Produktebene durch. So soll das Markenprofil konsistent geschärft werden und auf das Kundenversprechen „Shifting the limits” einzahlen. Zudem setzte SPS Marketing für Fronius die „Robotics Kampagne” um: Mit Anzeigensujets, internen Kampagnen, Videos und Web-Kampagnen wurde die Einführung der „Perfect Welding Technologie TPS/i” – ein intelligenter Schweißprozess – in Szene gesetzt.

Lauf setzt sich 2015 fort

Und auch im ersten Quartal 2015 hat sich der Lauf der Linzer fortgesetzt. Preslmayer: „Wir hatten im ersten Quartal sieben Präsentationen mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent.” Die Gründe für die positive Entwicklung sieht der Agentur-Chef in der Kontinuität: „Wir haben einen guten Run. Es hat sich schon abgezeichnet: Unsere Konsequenz und unsere Hartnäckigkeit machen sich offensichtlich bezahlt. Wir werden immer öfters zu Präsentationen eingeladen. Das ist wertvolles Feedback vom Markt, dass wir vieles richtig gemacht haben.”
Die Erfahrung sei im Wettbewerb der Agenturen ein wesentlicher Vorsprung, den man aus Sicht von SPS Marketing auch nicht mehr hergeben will. „Wir haben uns jetzt in den vergangenen Jahren einen Know-how-Vorsprung erarbeitet. Da reicht es einfach nicht, Literatur zu lesen. Das haben wir in den vergangenen 20 Jahren verinnerlicht”, so Presl­mayer im Gespräch mit medianet.

Kreativität entscheidet

Die Kreativität sei am Ende sicherlich noch immer der entscheidende Faktor, wobei in den Vorgesprächen vieler Projekte die Kunden laut Preslmayer „die analytische Vorgehensweise der Agentur” als besonders positiven Punkt herausstreichen.
„Man merkt es auch bei der Gesprächsführung mit den Kunden, dass wir an die Themen anders herangehen und dass wir andere Fragen stellen als vielleicht andere Agenturen. Die Botschaft, dass wir eine B2B-Agentur mit einem extremen Know-how sind, hat sich jedenfalls durchgesetzt.”

Suche nach Personal

Mit mittlerweile 25 Mitarbeitern zählt SPS Marketing zu den größten B2B-Agenturen des Landes. So gut es der Agentur in der Gewinnung von neuen Projekten geht, so mühsam ist die Suche nach neuen, qualifizierten Mitarbeitern: „Wir wissen nicht mehr, wo wir noch überall suchen sollen, um einen qualifizierten Art Director zu bekommen. Wir haben alle Kanäle ausgeschöpft. Das ist für uns sicherlich eine der größten Heraus­forderungen für das laufende Jahr.”

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