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Umfrage: Österreicher sehen Smart Home und Smart City positiv obs BSH Bosch und Siemens

Die Hälfte der Österreicher steht dem Thema "Smart Home" positiv gegenüber.

obs BSH Bosch und Siemens

Die Hälfte der Österreicher steht dem Thema "Smart Home" positiv gegenüber.

Redaktion 04.12.2017

Umfrage: Österreicher sehen Smart Home und Smart City positiv

Größte Vorteile sind Vereinfachung des Alltags und Zeitersparnis

WIEN. Die Hälfte der Österreicher (52%) steht dem Smart Home grundsätzlich positiv gegenüber, nur rund 15% negativ. Bei der Einstellung zur Smart City sieht es ähnlich aus: Hier zeigen sich 49% als Befürworter, 16% lehnen das Konzept ab. Das ergibt eine Umfrage, die gestern, Donnerstagabend, bei einer Veranstaltung der Plattform „Digital Business Trends“ (DBT) präsentiert wurde.

In beiden Bereichen stehen Männer dem Thema deutlich aufgeschlossener gegenüber als Frauen. Eine größere Zurückhaltung ist auch mit zunehmendem Alter verbunden. Rund 60% befürchten, dass der Mensch durch die ständige digitale Unterstützung die einfachsten Dinge verlernen wird. Gleichzeitig ist für 40% ein Leben ohne smarte Technologien nicht mehr vorstellbar.

Was das Smart Home betrifft, sind derzeit Smart-TV (36%), Bewegungs- (29%) und Rauchmelder (27%) sowie programmierbare Waschmaschinen (26%) am verbreitetsten. Staubsauger-Roboter kommen laut Umfrage auf 16%, Sprachassistenten wie Apple Siri und Amazon Alexa auf 14% und Rasenmäher-Roboter auf 6%.

Anschaffen wollen sich die Befragten mittelfristig vor allem Staubsauger-Roboter (14%), intelligente Lichtsysteme (13%) und eine automatische Heizungssteuerung (10%). Sprachassistenten kommen auf rund 7%. „Die Menschen wollen das aber nicht ausreizen“, erklärte Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com (http://marketagent.com/). Die Einschätzung, dass das Zuhause möglichst smart sein soll, würde daher nur ein gutes Viertel (28%) teilen.

Als größte Vorteile eines Smart Homes werden die Vereinfachung des Alltags (52%), die Zeitersparnis (36%) und von überall auf die Haussysteme zugreifen zu können (33%) genannt. „Zusammengefasst wollen die Menschen ein leichteres Leben. Keine Impulsgeber sind hingegen eine Wertsteigerung der Immobilie oder auf dem neuesten technischen Stand zu sein“, so Schwabl.  

Die größten Nachteile sehen die Befragten in der Sammlung personenbezogener Daten – Stichwort „gläserner Kunde“ (49%), gefolgt von möglichen Hacker-Angriffen (47%) und im Problemfall allein mit „Hausverstand“ nichts mehr ausrichten zu können (46%). Eine komplizierte Handhabung der Geräte schreckt vergleichsweise nur 21%.

Bei den Smart City-Angeboten werden am häufigsten freies WLAN an öffentlichen Plätzen (62%), E-Government (29%) und Handy-Signatur bzw. Bürgerkarte (28%) genutzt; Carsharing kommt auf 9%. Als am potenziell nützlichsten werden digitale Assistenten eingeschätzt, die Autofahrer zu freien Parkplätzen lotsen. Die größten Vorteile sind auch hier Zeitersparnis (55%) und die Vereinfachung des Alltags (47%). Als Schattenseiten gelten Hacker-Angriffe (58%) und eine hohe Abhängigkeit von Maschinen und Geräten (56%). Insgesamt glauben zwei Drittel an eine Steigerung der Lebensqualität durch Smart City-Angebote.

Die Umfrage des Instituts Marketagent.com wurde im Oktober 2017 online durchgeführt; befragt wurden 1.010 Personen zwischen 14 und 69 Jahren.

Ein Summary der Umfrage im Auftrag der Plattform „Digital Business Trends“ zum Thema „Smart Living" steht unter
http://www.dbt.at/Site/Umfrageergebnisse_Smart_Living_Nov_17.pdf zur Verfügung. (red)

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