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Von West nach Ost: „good news” fürs ganze Land
caroline wirth 21.04.2015

Von West nach Ost: „good news” fürs ganze Land

Expansion Plattform mit Wirtschaftsnachrichten holt österreichweit Groß- und Kleinbetriebe vor den Vorhang

Silvia Nussbaumer, Geschäftsführerin von wirtschaftszeit.at, weitet ihr Angebot auf Österreich aus.

Dornbirn. Im neuen Büro von Silvia Nussbaumer stehen alle Zeichen auf Neubeginn. In manchen Ecken lagern noch Umzugskisten. „Wir haben unser Team erweitert und sind in ein größeres Büro gezogen”, erklärt die Geschäftsführerin der Online-Plattform wirtschaftszeit.at. Neu sind nicht nur die Räumlichkeiten. Nussbaumer hat ihre auf Vorarlberg ausgerichtete Plattform für Wirtschaftsnachrichten auf ganz Österreich ausgeweitet. Mit welchen Herausforderungen die 37-Jährige seit der Expansion konfrontiert ist und warum sie auf „good news” setzt, erklärt sie im Gespräch mit medianet.

Mit Mut zum Erfolg

In Vorarlberg ist wirtschaftszeit.at mittlerweile eine fixe Größe in der Medienlandschaft. Seit mehr als zehn Jahren kann sich Silvia Nussbaumer neben dem Monopolisten Russmedia behaupten. „In Vorarlberg läuft das Geschäft für uns sehr gut”, sagt Nussbaumer, „Ich glaube aber, dass im Ländle das Potenzial ausgeschöpft ist. Ich brauche eine neue Herausforderung – daher freue ich mich, dass wir unser Angebot auf ganz Österreich ausweiten konnten.”Auf wirtschaftszeit.at publiziert sie mit ihrem Team Wirtschaftsnachrichten aus der Region. Bis Ende Februar beschränkte sich der Dienst auf das westlichste Bundesland. Seitdem werden Nachrichten aus ganz Österreich abgedeckt. Zudem legt die geografische Lage nahe, dass Nussbaumer Liechtenstein, Schweiz und die Bodensee-region bedient.„wirtschaftszeit.at ist eine B2B-Plattform. Es werden Themen von und für Unternehmer präsentiert. Unsere Zielgruppe sind Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte, Entscheidungsträger und natürlich auch Wirtschaftsineressierte”, schildert Nussbaumer. Was ihr dabei ein großes Anliegen ist: Es stehen nicht nur Großunternehmer, sondern auch Kleinstbetriebe im Fokus.

Paid Content

Um vor allem jene Unternehmen zu unterstützen, die kein großes Werbebudget haben, sind auf wirtschaftszeit.at zwei Bereiche eingerichtet. „Wir bieten neben einem kostenpflichtigen VIP-Zugang einen öffentlichen Bereich, bei dem tagesaktuelle Themen frei zugänglich sind”, erzählt sie.Von Standorterweiterungen, Personalia bis über Geschäftseröffnungen ist auf der kostenfreien Startseite alles interessant. „Wir stellen alle wirtschaftsrelevanten Meldungen online, solange sie keine Werbung darstellen.”Im VIP-Bereich sind die redaktionell aufbereiteten Artikel abrufbar: Hintergrundstorys, Interviews und Fachbeiträge stellt wirtschaftszeit.at den Lesern für 45 Euro im Jahr zur Verfügung. „Ich bin davon überzeugt, dass die Leute sehr wohl dafür bereit sind, für gute Artikel zu zahlen”, betont Nussbaumer.

Keine Sensationsmeldungen

Bei der Themenauswahl gilt entgegen der landläufigen Meinung: Only good news are good news. „Bei uns gibt es nur positive Berichterstattung”, betont Nussbaumer. „Ich will keine Sensationsmeldungen. Wir zeigen auf, dass wir gute und interessante Unternehmen im Land haben. Österreich kann durchaus vorn mithalten. Und das dürfen und wollen wir unseren Lesern auch zeigen.”Da liege auch die Herausforderung der nächsten Monate: „Wir müssen österreichische Unternehmen davon überzeugen, dass sie uns interessante Inhalte liefern.”

Werbekunden ansprechen

Finanziert werde die Plattform neben dem VIP-Zugang über Werbeeinnahmen. „Wir bieten Werbekunden eine Fixplatzierung. Wir haben keine TKP-Banner. Damit garantieren wir eine transparente und auch eine effektive Möglichkeit, zu werben”, so Nussbaumer. So gebe es zwar weniger Werbeplätze auf der Seite, diese seien aber hochwertiger. „Zudem achten wir sehr darauf, wer bei uns wirbt. Es müssen Unternehmen sein, die für unsere Zielgruppe relevant sind”, sagt sie abschließend.

Silvia Nussbaumer legt auf wirtschaftszeit.at den Fokus auf positive Nachrichten.

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