MARKETING & MEDIA
WhatsApp – Was gibt’s? © Inge Prader

CEO Friederike Müller-Wernhart: von Mindshare schreibt in ihrem Gastkommentar über den Messenger WhatsApp.

© Inge Prader

CEO Friederike Müller-Wernhart: von Mindshare schreibt in ihrem Gastkommentar über den Messenger WhatsApp.

Friederike Müller-Wernhart 23.09.2016

WhatsApp – Was gibt’s?

Es ist der für uns alle wichtigste Dienst. Andernfalls würden wir uns alle aufregen.

Gastkommentar ••• Von Friederike Müller-Wernhart

WIEN. WhatsApp darf meine und meiner Freunde Telefonnummer an Facebook weitergeben, weil sie es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen angekündigt haben.

Kein Interesse für Einzelne

Wäre es nicht der für uns alle wichtigste Dienst, würden wir uns maßlos aufregen. Erfahrene User wissen jedoch, dass sie dem werblichen Datenaustausch widersprechen können, und profitieren im besten Fall von einer Verbesserung der Infrastruktur.

Wir Werber hätten gern das freie Feld für Personal Targeting. Allerdings interessiert uns nicht die Einzelperson. Wir wollen niemanden stalken oder nach dem bereits erfolgten Kauf over-Retargeten.
Da aber auf WhatsApp ohnedies keine Werbung möglich ist, wird der Kontakt auf Facebook und Instagram dadurch verbessert. WhatsApp bleibt die neue SMS, und wir werden Flug­buchungen, Lieferstatus und Terminerinnerungen zu schätzen wissen.
Jedenfalls ist uns das lieber und erscheint uns das als verantwortungsvoller als das ungefragte Twittern unserer runtastic-Aktivitäten mit dem genauen Lage­plan unserer Strecke.


Vor zwei Jahren hatte Facebook rund 22 Mrd. USD für den Messenger WhatsApp gezahlt. Versprach man damals, für die User der App würde sich nichts ändern, wissen wir heute, dass man doch Daten austauschen wird.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema