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„Wir haben die Welt positiv beeindruckt” © ORF/Milenko Badzic
© ORF/Milenko Badzic

Dinko Fejzuli 29.05.2015

„Wir haben die Welt positiv beeindruckt”

Bilanz ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz wirft einen ersten Rückblick auf den Mega­event Song Contest 2015 und resümiert über gute Quoten, Lob der EBU, erfolgreiches Brücken-Bauen – und dankt seinen Mitarbeitern.

Wien. Ein Erfolg auf allen Ebenen. So kann man den diesjährigen Song Contest, ausgetragen vom ORF als Host Broadcaster, wohl berechtigterweise bezeichnen.

Gekrönt wurde der Erfolg am Ende nicht nur durch einen Eintrag in Guinness-Buch der Rekorde als „am längsten laufender, jährlicher TV-Musik-Wettbewerb”, sondern auch mit Top-Quoten bei den Zuschauern.
Allein am Samstag, dem Finaltag, gab es Bestwerte für den ORF: Bis zu 1,902 Millionen ESC-Fans ließen sich am 23. Mai 2015 die Präsentation der Songs (Nummer 1 bis 15) nicht entgehen, im Schnitt waren zu diesem Zeitpunkt 1,605 Millionen bei 51% Marktanteil (64 bzw. 68% Marktanteil in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live dabei.
Die Songs 15 bis 27 wurden anschließend vor einem Publikum von im Schnitt 1,616 Millionen performt; die Marktanteile dabei: 59% bei 12+ und je 66% in den jungen Zielgruppen. Das bedeutet ORF-Rekordwerte für die Song-Präsentationen bei einem ESC überhaupt.
Noch mehr Zuschauer im Schnitt erreichte das spannende Voting ab 23:40 Uhr, aus dem schließlich Schwedens Mans Zelmerlöw als Sieger hervorging.
Zu diesem Zeitpunkt versammelten sich 1,645 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 71%% (75 bzw. 74% in den jungen Zielgruppen) vor den Fernsehgeräten – auch das bedeutet ESC-Rekord im ORF.
Entsprechend erfreut zeigt sich auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Wir haben mit dem 60. Eurovision Song Contest einen Event ausgerichtet, der ORF-Geschichte geschrieben und die Welt positiv beeindruckt hat. Es war dies die größte Produktion, die der ORF je gestemmt hat.”
Wrabetz weiter: „Das einhellige Lob der EBU, Song-Contest-Delegationen und internationaler Kommentatoren lautet: Austria – 12 points! Millionen Menschen haben diese tolle Visitenkarte für Österreich in 45 Ländern weltweit gesehen, von Kanada bis Neuseeland und erstmals auch in China. Wir haben mit diesem ganz herausragenden Song Contest tolle musikalische Brücken gebaut und Österreich vor vielen Millionen als kreatives, vielfältiges und tolerantes Land präsentiert.”

Dank an ORF-Mitarbeiter

Wrabetz dankte vor allem auch den unzähligen Menschen innerhalb des eigenen Hauses, die zum Erfolg des ESC 2016 beigetragen haben: „Ich bin sehr stolz auf die ORF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den ESC vorbereitet, abgewickelt und begleitet haben. Ihnen gebührt für ihren tollen Einsatz in den vergangenen Monaten großer Dank. Das Ergebnis war eine ORF-Benchmark-Produktion, die beweist, wie unverzichtbar und weltweit erfolgreich öffentlich-rechtliche Programmangebote sind. Ich glaube, dass die Österreicherinnen und Österreicher, die den Song Contest in noch nie dagewesener Anzahl mitverfolgt haben, stolz auf ihren ORF sein können. Genauso, wie sie stolz auf die ‚Makemakes' sein können, bei denen ich mich ebenfalls sehr herzlich bedanke. Auch am Tag eins nach dem ESC gilt: Wir sind Song Contest.”
Lob gab es aber auch von anderer Seite – nicht nur bei der ESC-Auftakt-Pressekonferenz von EBU am ersten Halbfinaltag, sondern auch von den nun nachfolgenden Schweden, die den ESC 2016 austragen werden.
Christer Björkman, der Delegationsleiter der Schweden in Wien und Produzent des Song Contest in Malmö beim letzten Schwedischen Sieg 2013, meinte: „Organisationsmäßig war der Song Contest in Wien in allem super professionell.”

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