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Der Employer als „Super-Brand” © SPS Marketing

Gerhard Preslmayer, SPS Marketing: „Bunte Bilder und schöne Aktionen reichen nicht.”

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Gerhard Preslmayer, SPS Marketing: „Bunte Bilder und schöne Aktionen reichen nicht.”

09.10.2015

Der Employer als „Super-Brand”

Der Kampf um die besten Köpfe wird härter – vor allem für Industriebetriebe. Wer hochqualifizierte Mitarbeiter sucht, sollte sich auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

••• Von Michael Fiala

LINZ. Wer auf hochqualifizierte Mitarbeiter angewiesen ist, kommt an einem Thema längst nicht mehr vorbei: „Employer Branding”. ­Allein in den technischen Berufen werden bis 2020 EU-weit fast 15 Millionen Stellen zu besetzen sein. Die Stärkung der Arbeitgebermarke ist daher wichtiger denn je. Die Sicherung als attraktiver Arbeitgeber, so heißt es vonseiten der HR-Experten, ist für ein Unternehmen die beste Voraussetzung, um auch an das beste Personal zu kommen.

Zudem ist ein erfolgreiches Employer Branding auch die beste Voraussetzung, um die Antriebskraft in potenziellen Krisenzeiten besser zu meistern als die Konkurrenz. Als weiterer wichtiger Punkt gilt, verdienstvolle Mitarbeiter auch im Betrieb zu halten, damit diese nicht abgeworben werden.

Nicht nur bunte Bilder

Die Linzer Agentur SPS Marketing ist eine der wenigen Agenturen in Österreich, die in diesem Bereich nicht nur national, sondern auch international seit Jahren erfolgreich am Markt agiert.

Manche Firmen, könnte man meinen, werfen sich jetzt nur in Schale, um Bewerber anzulocken. Doch Unternehmen, die mit zeitgemäßen Themen unprofessionell umgehen und glauben, nur durch die Verwendung dieser Begriffe bereits Erfolg zu haben, könnten beim Thema Employer Branding gnadenlos scheitern – die eierlegende Wollmilchsau gibt es nämlich auch hier nicht.
„Nachhaltige Employer Branding-Kommunikation besteht nicht nur aus bunten Bildern und schöne Aktionen, sondern aus relevanten Inhalten, basierend auf einer klaren Strategie”, betont Gerhard Preslmayer, geschäftsführender Gesellschafter bei SPS Marketing, im Gespräch mit medianet. So konnten im Bereich Employer Branding in den vergangenen Monaten Kunden wie die Trodat Trotec Group oder Greiner Bio-One gewonnen werden. „Für beide Unternehmen haben wir einen Positionierungsprozess geführt”, sagt Preslmayer.

Keine Spielwiese zum Probieren

Die SPS Employer Branding-Workshopmethode bildete dabei die Grundlage für die Positionierung der Arbeitgebermarke und die Entwicklung der Employer Value Proposition und des Claims. Für die Trodat Trotec Group wurde darauf aufbauend ein Kommunikationskonzept entwickelt und für die Greiner Bio-One die Bewerberkommunikation neu textiert sowie weitere Maßnahmen eingeleitet.

Neben den genannten Neukunden befinden sich weitere erfolgreiche Unternehmen wie Siemens VAI, Miba oder auch Magna auf der Referenzliste.
„Erfolgreiche Marken haben ­ihren Status Menschen zu verdanken, die diese Produkte geschaffen haben. Und wenn die Marke auch zukünftig erfolgreich sein soll, muss man genau in diese Menschen investieren. Glückliche Mitarbeiter sind die treibenden Kräfte eines Unternehmens. Das macht Employer Branding zur aktuell sinnvollsten Investition – mit einem nachhaltigen Return on Invest”, sagt Preslmayer. Derzeit beschäftigt die Agentur rund 25 Mitarbeiter. „Man traut uns damit auch sehr große Projekte zu. Zugleich ist es eine Größe, die gut überschaubar und administrierbar ist”, so der Agenturchef abschließend.

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