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„Die Interaktion ­intensivieren …” © Andreas Hofer

Hengstschläger: „Vernetzung zwischen universitärer Forschung und der Wirtschaft.”

© Andreas Hofer

Hengstschläger: „Vernetzung zwischen universitärer Forschung und der Wirtschaft.”

16.10.2015

„Die Interaktion ­intensivieren …”

Serie „Intellectual Capital” Markus Hengstschläger über die bioethische Auseinandersetzung mit den Aspekten der Life Science und den Versuch des Diskurses mit der Öffentlichkeit.

••• Von Sabine Bretschneider

WIEN. In Zeiten sich rasant wandelnder Geschäftsmodelle und eines sich daraus ergebenden Innovationsdrucks auf alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft ist es insbesondere die Nutzung lokalen „Wissenskapitals”, die auf der Agenda vieler Städte ganz oben steht.

Im Rahmen der medianet-Serie „Intellectual Capital – Wissensstadt Wien” führten wir dieses Mal einen Dialog mit Markus Hengstschläger, Bestsellerautor und Leiter des Instituts für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien.

Vernetzung durch Innovation

medianet: Würden Sie uns kurz beschreiben, welche Eigenschaften, welches DNA-Stück, Ihre wissenschaftliche Arbeit zur Marke ‚Wissensstadt Wien' beiträgt?
Markus Hengstschläger: Die Grundlagenforschung im Bereich der Medizinischen Genetik und Stammzellforschung an unserem Institut, unsere Entwicklungen im Bereich genetische Diagnostik zum Wohle unserer Patienten, die bioethische Auseinandersetzung mit den Aspekten der Life Science und unser stetiger Versuch des Diskurses mit der Öffentlichkeit um Wissenschaft bekannter und attraktiver zu machen.

medianet:
Mit welchen anderen Playern innerhalb der Wissensstadt Wien müsste eine Vernetzung entstehen, um das Wissenskapital der MedUni Wien für die Vermarktung der Stadt nützen zu können – und für deren wirtschaftliches Prosperieren?
Hengstschläger: Grundsätzlich sollten Vernetzungen zwischen universitärer Forschung und der Wirtschaft im Sinne der Entwicklung marktreifer Innovationen gesteigert werden. Dafür braucht es auch die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Universitäten.
medianet: Was können wir von anderen europäischen Städten in dieser Hinsicht lernen?
Hengstschläger: Die Interaktion zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit könnte noch intensiviert werden – über Medien, Veranstaltungen und vieles mehr.

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