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Hohes Produktionsplus © Wien Energie/Ian Ehm

Thomas Irschik: „Keine Veränderung bei den Energiepreisen für die Kunden.”

© Wien Energie/Ian Ehm

Thomas Irschik: „Keine Veränderung bei den Energiepreisen für die Kunden.”

19.06.2015

Hohes Produktionsplus

Wien Energie Stromerzeugung im ersten Quartal 2015 um rund ein Viertel erhöht; deutlich zugelegt hat der Quartalsgewinn

Ab Juli gibt es einen neuen – etwas höherpreisigen – Biogas-Tarif für umweltbewusste Privatkunden.

Wien. Wien Energie hat im ersten Quartal 2015 die Stromerzeugung um rund ein Viertel erhöht, Grund war vor allem der stärkere Einsatz der Gaskraftwerke für das Engpassmanagement. Gestiegen seien wegen der im Vergleich zum Vorjahr kälteren Witterung auch Produktion und Absatz von Wärme, so die Geschäftsführung Mittwochabend vor Journalisten. Deutlich zugelegt hat der Quartalsgewinn.

Erstmals Biogas aus Pfaffenau

Bei den Energiepreisen für die Kunden gebe es keine Veränderung, so Thomas Irschik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wien Energie. Bereits 70.000 Kunden hätten sich für die an die Börsenpreise gebundenen Float-Tarife entschieden. Ab Juli gibt es einen neuen Biogas-Tarif für umweltbewusste Privatkunden; enthalten sind darin Mengen aus der kürzlich in Betrieb gegangenen Biogasaufbereitungsanlage in Pfaffenau. Der Preis werde etwas höher sein, so Irschik.
Der Konzernumsatz stieg heuer in den ersten drei Monaten um 6,7% auf 611,1 Mio. €. Wien-Energie-Geschäftsführer Peter Gönitzer wies aber darauf hin, dass rund ein Drittel des Jahresumsatzes traditionell im ersten Quartal erzielt werde. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 65,1 Mio. € auf 83,2 Mio. €. Der Konzernjahresüberschuss betrug 82,9 Mio. €, nach 18,3 Mio. € im ersten Quartal 2014. Das Ergebnis sei „sehr erfreulich, aber kein Grund, euphorisch zu werden”, so Gönitzer. Gründe für den Anstieg seien neben der Witterung auch niedrigere Bezugspreise gewesen. Ausgewirkt hätten sich auch Fortschritte beim Effizienzsteigerungsprogramm, bei dem man auf einem guten Weg sei, es aber noch viel zu tun gebe. Insgesamt soll das seit zwei Jahren laufende Programm ab 2017 rund 86 Mio. € pro Jahr bringen. (red)

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