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ÖZIV-Medienpreis wurde zum 11. Mal vergeben © ÖZIV

Fred Turnheim (Präsident des ÖJC – Österreichischer Journalistenclub), Patricia Aradi (ORF - Preisträgerin Kategorie Elektronische Medien), Klaus Voget (Präsident des ÖZIV) und Nina Kreuzinger (Der FALTER – Preisträgerin Kategorie Print).

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Fred Turnheim (Präsident des ÖJC – Österreichischer Journalistenclub), Patricia Aradi (ORF - Preisträgerin Kategorie Elektronische Medien), Klaus Voget (Präsident des ÖZIV) und Nina Kreuzinger (Der FALTER – Preisträgerin Kategorie Print).

Redaktion 09.11.2017

ÖZIV-Medienpreis wurde zum 11. Mal vergeben

Preise gehen an Nina Kreuzinger („Der Falter“) und Patricia Aradi (ORF).

WIEN. Seit dem Jahr 2006 prämiert der ÖZIV jedes Jahr herausragende Beispiele für die Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben. Es wird jeweils ein Preis in der Kategorie „Print“ (oder Artikel in Online-Zeitungen) und in der Kategorie „Elektronische Medien“ (Radio oder TV) vergeben.

Unterstützt wurde der ÖZIV dabei abermals vom ÖJC (Österreichischer Journalisten Club) und einer prominent besetzten Jury. Unter dem Vorsitz des ÖJC-Präsidenten Fred Turnheim bewertete die Jury die mehr als 30 eingereichten Beiträge. Diese bestand aus Maria Pernegger (MediaAffairs), Andrea Brückner (ORF), Manfred Fischer (freier Journalist), Herbert Gartner („Kurier“), Claus Reitan (www.barrierefreiemedien.at), Mario Franzin („Geld-Magazin“) und ÖZIV-Präsident Klaus Voget.

In der Kategorie „Print“ wurde Nina Kreuzinger für ihren im „Falter" erschienen Artikel „Die geborgten Arme und Beine“ ausgezeichnet; in der Kategorie „Elektronische Medien“ holte sich Patricia Aradi für den im Rahmen der ORF-Sendung „heute konkret“ gezeigten Beitrag „Persönliche Assistenz im Arbeitsleben“ den ÖZIV-Medienpreis.

„Es mag ein Zufall sein, dass sich beide Siegerbeiträge mit dem Thema „Persönliche Assistenz“ beschäftigen“, so ÖZIV-Präsident Klaus Voget „Es zeigen jedenfalls beide Beiträge auf, wie wichtig persönliche Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben ist.“

„Mit dem ÖZIV-Medienpreis wollen wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien leisten. Die diesjährigen Preisträgerinnen haben eindrucksvoll vorgezeigt, wie qualitätsvolle und exzellent recherchierte Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen aussehen kann“, freut sich Voget.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim betonte die jahrzehntelange freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem ÖZIV und dem ÖJC: „Gerade wir Journalisten müssen uns immer wieder darüber klar sein, wie leicht Sprache verletzen kann. Dafür ein Bewusstsein bei den Journalistinnen und Journalisten zu schaffen, ist eine ganz wichtige Aufgabe des ÖZIV-Medienpreises, den der ÖJC gerne unterstützt“. (red)

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