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ORF-Programm 2018: Dauerbrenner und Innovationen © APA / Georg Hochmuth

Alexander Wrabetz

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Alexander Wrabetz

Redaktion 13.09.2017

ORF-Programm 2018: Dauerbrenner und Innovationen

Pre-Screening des Programms in der kommenden TV-Saison.

WIEN. Von Information bis Sport, von Kultur bis Krimi: Auf insgesamt 179 Seiten präsentierte der ORF heute, am Mittwochvormittag, vor heimischen Medienjournalisten in einem sogenannten Pre-Screening, was das Publikum in der kommenden ORF-TV-Saison vor allem auf ORF eins und ORF2 erwarten darf.

Etliche Schwerpunkte prägen das kommende TV-Jahr; den Startpunkt setzen die kommenden Nationalratswahlen. Das Motto hier: „Alles über die Wahl in allen Medien". Daneben beleuchtet man in einem weiteren Schwerpunkt Martin Luther und wirft zusätzlich einen Blick zurück auf gleich mehrere epochale Ereignisse, wie "100 Jahre Oktoberrevolution", "80 Jahre Anschluss" oder auch "50 Jahre Revolutionsjahr 1968" nach dem Motto "Der Prager Frühling aus der Sicht des Nachbarn Österreich“.

Doch auch das Thema Sport, und hier vor allem als Live-Erlebnis im TV, kommt im ORF nicht zu kurz. Nach dem intensiven Sportjahr 2017 folgt wieder eine Saison mit Olympischen Winterspielen in Südkorea, im Juli 2018 die Fußball-WM aus Russland ebenso wie der alpine Ski-Weltcup davor - und der Dauerbrenner Formel 1 ist ebenfalls wieder im ORF zu sehen.Bezüglich der oftmals kostspieligen Rechte im Sportbereich stellt sich für den ORF auch weiterhin nicht die Frage, ob man weiterhin versuchen wird, diese globalen Sport-Events künftig auch im ORF zu zeigen – Programmdirektorin Kathrin Zechner erinnerte in diesem Zusammenhang an die große Aufregung, vor allem bei den Zusehern, als man von den Olympischen Spielen in Sotschi nur die Eröffnung nicht gezeigt hatte, und diese dann auf ATV zu sehen war. Allein daran sehe man, wie wichtig solche Mega-Events für die Zuseher seien.

Zum Standard-Repertoire gehört aber auch die ORF-Unterhaltung mit dem Show-Programm genau so wie etliche Blockbuster, Filme und Serien, darunter etliche Eigenproduktionen. Hier geht es unter anderem um 400 Erstausstrahlungen von Eigen-& Co-Produktionen von Filmen, Serien, Dokus und Reportagen. Apropos Ko-Produktionen: Hier habe vor allem die Zusammenarbeit mit ARD und ZDF dem Samstagabend sehr gut getan, so Zechner. „Hier tut sich eine regelrechte Eurovisions-Ebene auf“, so die Programmdirektorin. Das Budget für das Programm in den letzten beiden Jahren betrug jeweils ca. 260 Mio. €.

Und ORF III: Hier verspricht der ORF „so viel Kunst, Kultur und Information wie nie zuvor“ für das sechste Sendejahr des Kultur- und Infosenders. „Hier machen wir sehr viele Dinge, die sehr gut funktionieren", so Generaldirektor Alexander Wrabetz etwa über das Format „Klartext“.Daneben widmet sich der ORF auch Dingen, die er unter dem Titel „Humanitarian Broadcasting“ zusammenfasst; darunter fallen Dinge wie „Licht ins Dunkel“, „Nachbar in Not“ genau so wie der Ausbau der Barrierefreiheit durch Untertitel und Audioskription. Mehr über das kommende ORF-Programm lesen Sie in einer eigenen ORF-Beilage in der Print-Ausgabe der „medianet“ vom Freitag dieser Woche. (fej)

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