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374 „frische” Mio. © Buwog

Erfolgreich in Wien: Zwei Buwog-Manager übergeben den Schlüssel an neue Bewohnerin in der Pfarrwiesengasse 23.

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Erfolgreich in Wien: Zwei Buwog-Manager übergeben den Schlüssel an neue Bewohnerin in der Pfarrwiesengasse 23.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 19.05.2017

374 „frische” Mio.

Im Bestfall kann die börsenotierte Buwog-Gruppe mit ihrer aktuellen Kapitalerhöhung 374.150.550 Euro generieren.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN/LINZ. Die Buwog AG hat den Start einer Barkapitalerhöhung in einem Bezugsverhältnis von 1:8 (eine neue Aktie für acht Bezugsrechte) mit insgesamt bis zu 12.471.685 neuen Buwog-­Aktien unter Wahrung des Bezugsrechts aus dem genehmigten Kapital bekannt gegeben.

Der Angebotspreis für die Aktien wird nach Ende der Bezugs- und Angebotsfrist auf Basis eines Bookbuilding-Verfahrens und unter Berücksichtigung des Börsekurses ermittelt (maximal 30 € pro Aktie) und voraussichtlich am 2.6. veröffentlicht.
Mit der Kapitalerhöhung will die Buwog aktuelle Marktchancen nützen. „Eine zeitnahe Investition der generierten Mittel vor allem in den Erwerb neuer Grundstücke in den drei attraktiven Märkten Berlin, Hamburg und Wien bedeutet eine starke Fortsetzung unseres organischen Wachstumskurses”, kommentiert Andreas Segal, Deputy CEO & CFO. „Wir bringen so die Kreierung eines gelisteten Neubauportfolios weiter voran, ermöglichen signifikantes Mietenwachstum durch selbstgebaute Bestände und stärken mittelfristig unsere Bilanzstruktur.”
Durch die positive Kursentwicklung der letzten Monate sieht sich die Buwog in der Fortsetzung der strategischen Ausrichtung mit der Kombination aus Bestandshalteraktivitäten und starkem Wohnungsneubaugeschäft mit den Komponenten Bau-in-den-Bestand und Bau von Eigentumswohnungen zum Verkauf bestärkt.

Klares „Buy” für die Buwog

„Aufgrund der positiven demografischen Faktoren und der Bündelung der Kapazitäten fokussieren wir uns aktuell auf die drei großen Ballungsräume”, legte Anfang Mai Buwog-Chef Daniel Riedl bei einem Event im Bankhaus Spängler in Linz dar, wie man mit einem „spießigen” Geschäftsmodell und einer „spießigen” Finanzierungsstruktur dennoch eine erfolgreiche und attraktive AG formen konnte.

Die größten Einzelaktionäre sind immerhin bedeutende amerikanische Investmenthäuser. „Für Privatanleger bieten wir die Chance, weiter an der positiven Entwicklung am Immobilienmarkt zu partizipieren.” Das sieht auch die Mehrzahl der Analysten so und spricht der Buwog-Aktie ein klares „Buy” aus.

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