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Der Bau will’s deutlich digitaler © IG Lebenszyklus/Leo Hagen

DBS-Potenzial Start-up-Experte Daniel Cronin (Mitte) beim Kick-off der Kampagne Digital Building Solutions (DBS) gemeinsam mit den Initiatoren Erich Thewanger (l.) und Karl Friedl (r.).

© IG Lebenszyklus/Leo Hagen

DBS-Potenzial Start-up-Experte Daniel Cronin (Mitte) beim Kick-off der Kampagne Digital Building Solutions (DBS) gemeinsam mit den Initiatoren Erich Thewanger (l.) und Karl Friedl (r.).

PAUL CHRISTIAN JEZEK 28.04.2017

Der Bau will’s deutlich digitaler

Neue Start-up-Initiative Digital Building ­Solutions (DBS) sucht disruptive Lösungen.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Unter dem Motto ­„Digitize today’s building industry” werden Start-ups aus den D-A-CH- und CEE-Ländern dazu aufgerufen, digitale und disruptive Soft- und/oder Hardwarelösungen sowie Services für die Planung, die Errichtung, den Betrieb und die Finanzierung von Bauwerken einzureichen.

„Für Start-ups – auch aus komplett anderen Wirtschaftszweigen – ist DBS eine einzigartige Möglichkeit, in eine Branche vorzustoßen, die bisher sehr traditionell unterwegs war”, motiviert Start-up-Experte Daniel Cronin. Als Partner mit an Bord sind neben der IG Lebenszyklus Bau und ihren 60 Mitgliedsunternehmen zehn führende Player der Bau- und Immobilienwirtschaft Österreichs: ATP architekten ingenieure, Bundesimmobiliengesellschaft BIG, ENGIE Gebäudetechnik, ILF Consulting Engineers, Kommunalkredit Austria, Porr, Siemens, Microsoft, Wien Energie sowie das Real Estate Innovation Network REIN, eine Start-up-Plattform im Rahmen der Expo Real.

Schnellere Prozesse

In der Errichtung wird etwa die Baustellenlogistik steuerbarer, die Abrechnung planbarer und überschaubarer; für die Finanzierung wird die Bewertung von Objekten genauer, und im Betrieb wird eine vorausschauende Wartung auf Basis einer besseren Datenlage möglich.

Dabei spielt der Querschnitt über die Teilbereiche des Bauprozesses eine große Rolle. In der Verbindung der Bereiche etwa durch Building Information Modeling (BIM) steckt das „digitale Potenzial”, das es zu nutzen gilt.
Im Idealfall werden daher Lösungen gesucht, die übergreifend zur Planung, der Errichtung, dem Betrieb sowie zur Finanzierung und Verwertung eingesetzt werden können.

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