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Ein guter Investment-Start © APM Holding

Die RZB hat soeben den Vienna Hilton Komplex verkauft.

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Die RZB hat soeben den Vienna Hilton Komplex verkauft.

PAUL CHRISTIAN JEZEK 08.04.2016

Ein guter Investment-Start

Im ersten Quartal 2016 fanden sechs große Transaktionen in Österreich statt, mit denen rund 488 Mio. Euro umgesetzt wurden.

WIEN. Der durchaus ansehnliche Beginn des Investment-Jahres rangiert allerdings unter dem Vorjahresniveau: Im Vergleichszeitraum des Jahres 2015 waren es 21 Transaktionen mit einem Volumen von 622 Mio. €.

„Wir sehen einen eindeutigen Trend zu großvolumigen Investments”, verweist Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE Österreich, darauf, dass im ersten Quartal traditionellerweise am wenigsten investiert wird.
„Es sind noch einige große Deals in der Pipeline, sodass wir vor allem für die zweite Jahreshälfte eine deutliche Steigerung erwarten, womit per Jahresende ein ähnliches Volumen wie im Jahr 2015 möglich sein sollte.” Das erste Quartal 2016 war geprägt von zwei großen Hoteldeals, auf die rund 56% des Investmentvolumens entfielen, wobei der Verkauf des Hotels Hilton am Stadtpark an Krause & Kolitsch das größte Hotelinvestment seit Beginn der Aufzeichnungen von CBRE darstellt.
Ein weiterer, sehr prominenter Deal war der Verkauf des Hotels Imperial an die Al Habtoor Group.

Deutsche Investoren bleiben aus

Die Investoren kommen entweder aus Österreich (rund 56%) oder aus dem nicht deutschsprachigen Ausland – aus Frankreich, Russland oder aus den Vereinigten Arabische Emiraten. „Im ersten Quartal 2016 sind vor allem die institutionellen Investoren aus Deutschland ausgeblieben, da diese in der letzten Zeit oft nicht bei den aufgerufenen Kaufpreisen mithalten konnten”, erklärt Andreas Ridder, Geschäftsführer CBRE ­Österreich und Chairman CEE.

Die Motivationen für Investi­tionen in Österreich sind sehr unterschiedlich – nach wie vor sind allerdings Sicherheit und Stabilität wichtige Faktoren.
Die Renditen sind seit Ende 2015 in allen Assetklassen weiterhin leicht gesunken – eine Entwicklung, die sich auch in den kommenden Quartalen fortsetzen sollte.

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