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Ein „upcoming”-Markt © Strabag/Gisela Erlacher
© Strabag/Gisela Erlacher

25.09.2015

Ein „upcoming”-Markt

Rumänien gilt für die Strabag als Hoffnungsmarkt für Projektentwicklungen, darum hat man das lokale Development-Team der Raiffeisen evolution übernommen.

WIEN/BUKAREST. Der börse­notierte Bauriese Strabag ist in den rumänischen Projektentwicklungsmarkt eingestiegen. Um die entsprechenden Aktivitäten im Hochbau zu forcieren, hat Österreichs größter Baukonzern das Bukarester Developmentteam der Raiffeisen evolution übernommen, wie das Unternehmen am Mittwoch, mitteilte. An der Raiffeisen evolution hält die Strabag seit 2003 einen Anteil von 20%.

Positiver Markttrend

Die „weniger als zehn Mitarbeiter” des neu erworbenen Entwicklungsteams werden in die rumänische Gesellschaft Strabag srl als eigene Abteilung eingegliedert. Nähere Angaben zum Projektentwicklungsmarkt in Rumänien liegen noch nicht vor.

Das Bauvolumen des Gesamtmarkts habe 2014 rund 16 Milliarden Euro erreicht, sagte Strabag-Sprecherin Diana Klein zur Austria Presse Agentur.
Der Immobilienmarkt zeige jedenfalls Indizien für eine positiven Markttrend. „Wir spüren verstärktes Interesse bei Investoren, und die Verkaufszahlen von Grundstücken steigen”, berichtete Klein. Der Anteil Rumäniens an der Gesamtbauleistung der Strabag lag 2014 bei etwa einem Prozent, also bei knapp 140 Millionen Euro.

180 Millionen Euro Umsatz

Der Konzern erwirtschaftet dort mit rund 1.300 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 180 Millionen Euro.

In Deutschland ist der Baukonzern mit der Projektentwicklungsgesellschaft Strabag Real Estate (SRE) aktiv; in Österreich und seit Kurzem in Polen hat das Unternehmen lokale Abteilungen für die Immobilienentwicklung.
Seit 1965 hat die Strabag eigenen Angaben zufolge rund 450 Immobilien im Volumen von insgesamt mehr als 6 Milliarden Euro ent-wickelt. (ag)

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