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Ein Ziegel mit Vollwert © Eder

Geschäftsführer Walter (l.) und Johannes Eder mit dem neuen Vollwertziegel.

© Eder

Geschäftsführer Walter (l.) und Johannes Eder mit dem neuen Vollwertziegel.

Paul Christian Jezek 23.09.2016

Ein Ziegel mit Vollwert

Nach hohen Forschungsinvestitionen ist das neue System nun marktreif.

••• Von Paul Christian Jezek

PEUERBACH. Das Ziegelwerk Eder hat in jahrelanger Forschungsarbeit ein innovatives Produkt entwickelt: Der neue „Eder V 50” ist der erste „Vollwertziegel” Österreichs.

Durch die Füllung mit Mineralwollflocken erreicht der Eder V 50 einen Wärmedämmwert von U= 0,12 W/m²K unverputzt bei einer 50 cm dicken Ziegelwand und hat damit den besten Wärmedämmwert eines einschaligen massiven Mauerwerks in Österreich.
Der neue Ziegel bietet auch massiven Brandschutz: Das Ergebnis der Prüfung brachte die Einstufung „hochfeuerbeständig” (REI 120) und übertrifft damit die höchsten Anforderungen an Bauteile nach der OIB-Richtlinie 2 Brandschutz deutlich. „Mit unseren werthaltigen, wohngesunden Vollwertziegeln werden die komplexen Anforderungen an den Hausbau sicher erfüllt”, meint Geschäftsführer Johannes Eder. „Die rein mineralische, ohne Bindemittel aufbereitete Dämmfüllung aus Mineralwollflocken gilt als wohngesund und ist problemlos recyclebar. Dies wird durch zahlreiche Prüfinstitute wie das Frauenhofer Institut in Hannover bestätigt.”
Die Mineralwollflocken in den Eder Vollwertziegeln tragen das RAL-Gütezeichen für Erzeugnisse aus Mineralwolle, die wärmedämmend, unbrennbar und schalldämmend sind. Die Ziegelhülle ist mit dem internationalen Qualitätszeichen für nachhaltige und qualitativ hochstehende Baustoffe „natureplus” ausgezeichnet.

3,5 Mio. Euro investiert

Der verfüllte Ziegel lässt sich schnell verarbeiten, entfaltet sofort sein Energieeinsparpotenzial und punktet mit geringen Wartungskosten der Gebäudehülle. „Das System funktioniert sehr einfach, was für die Errichtungskosten und Lebensdauer eines Gebäudes nicht unerheblich ist”, so Eder.

Produziert wird in der neuen Anlage in Peuerbach – die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 3,5 Mio. €.

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