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Im Schnitt eine „Ü40-Party” © Panthermedia.net/Kzenon

Es ist offensichtlich nie zu spät, ein Grundstück zu erwerben …

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Es ist offensichtlich nie zu spät, ein Grundstück zu erwerben …

16.10.2015

Im Schnitt eine „Ü40-Party”

Während der älteste Verkäufer bereits 106 Jahre aufwies, ­brachte es der jüngste Käufer gerade erst einmal auf 0,2 Jahre.

••• Von Fritz Haslinger

WIEN. Das Immobilienportal willhaben.at analysierte die Altersstruktur von Käufern bzw. Verkäufern von Immobilien in den vergangenen dreieinhalb Jahren in Österreich. Die Untersuchung unterscheidet zwischen Einfamilienhäusern, Grundstücken und Wohnungen in allen neun österreichischen Bundesländern. Als Quelle dienten die Kaufvertragsdaten laut den Grundbuch-Aufzeichnungen von IMMOunited.

In OÖ wird früh gekauft

Die durchschnittlich jüngsten Immobilienkäufer über alle Altersgruppen finden sich demnach in Oberösterreich bei Einfamilienhäusern (39,7 Jahre). Die im Gegenzug durchschnittlich ältesten Käufer sind Grundstückserwerber in Wien (48,4 Jahre); sie sind im Vergleich über alle Bundesländer um rund 12% älter als andere Grundstücks-Käufer.

Oberösterreichs Wohnungsverkäufer sind mit durchschnittlich 50,2 Jahren die jüngsten Abgeber, Grundstücks-Verkäufer in Vorarlberg am ältesten (58,2 Jahre). Die im Bundesländer-Vergleich durchschnittlich jüngsten Grundstücks-Verkäufer verbucht ebenfalls Oberösterreich (53,8 Jahre).

Größte Altersdifferenz in Stmk

Der größte Altersunterschied zwischen Käufern und Verkäufern lässt sich bei Einfamilienhaus-Transaktionen in der Steiermark ausmachen. Hier liegt die Altersdifferenz bei satten 15,4 Jahren (Käufer: 39,9 Jahre, Verkäufer: 55,3 Jahre). Die geringste Altersdifferenz mit nur 6,4 Jahren findet sich bei Vertragspartnern burgenländischer Eigentumswohnungen (Käufer: 46,6 Jahre, Verkäufer: 53 Jahre).

Altersspanne 105 Jahre Plus

Die Untersuchung bringt auch einige kuriose Details zu Tage: Der älteste Verkäufer war gemäß dieser Untersuchung über 106 Jahre alt; die jüngste in einem Kaufvertrag eingetragene Person brachte es auf zarte 0,2 Jahre, hier wurde wohl von den Eltern schon frühzeitig vorgesorgt.

Dass es für Immobiliengeschäfte offensichtlich nie zu spät ist, beweist auch ein mehr als 100 Jahre alter Grundstückserwerber.

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