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Immobilien im Heiligen Land © Re/Max (2)

Re/Max-Top-Immobilie in Innsbruck: gediegene Altbauwohnung im Saggen mit ca. 160 m² Wohnfläche.

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Re/Max-Top-Immobilie in Innsbruck: gediegene Altbauwohnung im Saggen mit ca. 160 m² Wohnfläche.

29.01.2016

Immobilien im Heiligen Land

Serie Bundesländer-Märkte: medianet berichtet über die aktuellen Trends in ganz Österreich. Den Anfang macht Tirol.

••• Von Paul Christian Jezek

INNSBRUCK. Die Nachfrage nach Wohnungen bleibt in Tirol stabil bis leicht steigend. Das Wohnungsangebot ist – abhängig von der Region – gleichbleibend bis leicht sinkend.

Arno Wimmer, Geschäftsführer von Re/Max Immoreal in Innsbruck, sagt, „dass sich der Immobilienmarkt auf hohem Niveau konsolidiert” hat.

Auf hohem Niveau

Bei Neubauten in und um Innsbruck stagnieren die Immobilienpreise in und um Innsbruck auf hohem Niveau.

Bei gebrauchten Wohnimmobilien sind die Preise – je nach Alter, Zustand, Lage, Ausstattung, etc. konstant geblieben bzw. teilweise auch gefallen. „Der Markt konsolidiert sich nachhaltig”, meint Wimmer weiter. Bei Anlegerwohnungen ortet der Immobilien-Experte eine stabile Nachfrage auf hohem ­Niveau.

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In der Stadt Innsbruck ist das Angebot an Wohnungen ziemlich konstant. Die Nachfrage im oberen Preissegment ist leicht rückgängig, im mittleren Preissegment konstant bis leicht steigend, im unteren Preissegment überwiegend gleichbleibend. Für Wohnungen in Innsbruck, mit guter Ausstattung und sehr guter Lage, werden die Quadratmeter-Preise auf hohem Niveau bleiben. Bei den anderen, insbesondere ­älteren und nicht sanierten Wohnungen, sind Preisreduktionen bereits eingetreten.

„Nicht mehr leistbar”

Bei den Eigennutzern von Wohnungen in Innsbruck wird sich ein Trend weiter fortsetzen: „Aufgrund der hohen Preise und der strengeren Kreditkriterien im frei finanzierten Wohnungsbau können sich immer mehr Interessenten Wohn-eigentum nicht mehr leisten.” Folglich sei im Raum Innsbruck und Umgebung eine hohe Nachfrage nach geförderten Eigentumswohnungen festzustellen, erklärt Wimmer, „wobei das Angebot bei geförderten Eigentumswohnungen in Innsbruck viel zu gering ist. Daher versuchen manche, Eigentum in den Randgemeinden von Innsbruck zu erwerben, nicht immer nur zur Begeisterung der dort Ansässigen.”

Als Alternative bleibt nur, weiterhin in Miete zu bleiben. Bei Mietwohnungen in zentralen Lagen und am Stadtrand besteht eine steigende Nachfrage, einerseits durch den unverminderten Zuzug und andererseits auch aufgrund der vielen Studenten.
Für 2016 rechnet Wimmer aufgrund der bereits hohen Mietpreise in Innsbruck allerdings mit keinen weiteren Steigerungen. Aber auch bei den Mietern ist ein Abwanderungstrend in Richtung Innsbrucker Umland festzustellen, da dort die Mietpreise etwas günstiger sind. Bei Einfamilienhäusern sind Nachfrage, Angebot und Preise gleichbleibend.

Hohe Preise

Bei den Baugrundstücken hat sich das Angebot geringfügig verkleinert, die Preise in sehr guten Lagen sind gleichbleibend bis leicht steigend.

Wimmer merkt an: „Je teurer die Grundstücke sind, umso geringer die Nachfrage, weil nur mehr ein höchst eingeschränkter Interessentenkreis die finanziellen Möglichkeiten hat, Quadratmeterpreise jenseits von 500 Euro zu bezahlen.”

Gewerbeimmobilien

Der Markt für Geschäftslokale ist in Tirol unverändert. Die Preise für Geschäftslokale außerhalb von 1A-Lagen stagnieren im besten Fall bzw. sind weitere Preisreduktionen zu erwarten. Die Nachfrage nach Geschäftslokalen in anderen Lagen ist geringer geworden.

Bei den Büroflächen ist die Nachfrage gleichbleibend. „Das Angebot ist gut, die Preisentwicklung stagnierend bzw. bei Büroflächen, bei denen die Lage, die Ausstattung oder die Funktionalität nicht entsprechend gut sind, sogar fallend”, analysiert Wimmer. Die Nachfrage bei Gewerbegrundstücken ist gleichbleibend und regional sehr unterschiedlich.
Das Angebot und die Preisentwicklung sind weitgehend stabil. „Die Preise bei Gewerbegrundstücken hängen in erster Linie vom schnellen Zugang zum öffentlichen Verkehrsnetz ab”, erklärt Wimmer. „Bei fehlender Verkehrsanbindung ist in diesem Bereich auch mit sinkenden Preisen zu rechnen.” Bei Gewerbeobjekten sind bei Nachfrage, Angebot und Preise keine besonderen Veränderungen zum Vorjahr festzustellen.

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