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In der Hauptstadt wird viel gebaut © Sparkasse NÖ Mitte West

Bürgermeister M. Stadler, Vorstandsdirektor H. Haslinger, GF M. Pisecky, Obmann W. Gelb (v.l.), Petra Wagner (s Real).

© Sparkasse NÖ Mitte West

Bürgermeister M. Stadler, Vorstandsdirektor H. Haslinger, GF M. Pisecky, Obmann W. Gelb (v.l.), Petra Wagner (s Real).

PAUL CHRISTIAN JEZEK 15.04.2016

In der Hauptstadt wird viel gebaut

In St. Pölten sollen in den nächsten Jahren neue Stadtteile erschlossen und mehr als 4.000 Wohnungen gebaut werden. Dazu haben sich mehrere Partner zusammengefunden.

••• Von Paul Christian Jezek

ST. PÖLTEN. Im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten seien die Wohnungskosten deutlich günstiger, meint Bürgermeister Matthias Stadler. „Die Stadt hat eine sehr ­hohe Lebensqualität und sie ist verkehrstechnisch mit dem Umland und besonders mit Wien hervorragend verbunden.”

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, sagt Stadler. „Unser Ziel ist ein kontrolliertes Wachstum der Einwohnerzahl bei gleichbleibend hoher Lebensqualität – dafür setzen wir gezielte Maßnahmen, um attraktiven und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu leistbaren Preisen zu schaffen.” Mit derzeit 370 ha gewidmetem Wohnbauland verfügt die Stadt über ausreichend Flächenreserven, um auch auf lange Sicht den Wohnungsmarkt positiv zu beeinflussen.

Projekt „Junges Wohnen”

Als Beispiel nennt Stadler dabei das Projekt „Junges Wohnen” der Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft mit Unterstützung der Stadtgemeinde in Form eines Baurechtsgrunds, einer Förderung durch die NÖ Landes­regierung sowie optimierter Baukosten und fachgerechter Umsetzung durch St. Pöltner Handwerksfirmen.

Ein Objekt in der Tauschergasse ist bereits fertiggestellt und vergeben, der Spatenstich für das nächste Projekt im Süden St. Pöltens in der Karl-Pfeffer-Gasse mit 129 Wohnungen erfolgte am 5.4.
Neben moderner Raum- und Außengestaltung zeichnen sich die Wohnungen durch niedrigen Energieverbrauch aus. Die Energiekennzahl HWB-ref liegt zwischen 21 und 27 kWh/m²a, fGEE 0,75, je nach Gebäudetyp.
Ein weiterer Partner der St. Pöltner Wohnbauoffensive 2016 ist die Sparkasse NÖ Mitte West, die bei der Wohnbauoffensive 2016 Projektfinanzierung, Vermarktung und Endverbraucherfinanzierungen übernimmt. „St. Pölten ist in diversen Immobilienzeitschriften und Internetplattformen nicht oder mit zu geringem Angebot vertreten”, sagt Vorstandsdirektor Helge Haslinger. „Das wollen wir ändern und vor allem bei der regionalen und überregionalen Vermarktung ansetzen. Mit Projekt- und Themenpräsentationen und diversen Veranstaltungen werden wir im Rahmen einer permanenten Immobilienmesse im Privatkundencenter Domgasse 5 auf die neuen Wohnmöglichkeiten hinweisen und eine Drehscheibe für den Wohnungsmarkt in St. Pölten werden.”

Aufschwung für die Region

Darüber hinaus haben sich die Ini­tiatoren der Wohnbauoffensive 2016 mit der s Real den größten Wohnimmobilienmakler Österreichs für eine Vermarktungsoffensive an Bord geholt.

Die s Real hatte laut GF Michael Pisecky schon Anfang 2013 das große Potenzial der Region St. Pölten erkannt und ihr einen merklichen Aufschwung in den nächsten Jahren prophezeit. Kurz davor war nämlich die neue Hochleistungsstrecke der ÖBB eröffnet worden, wodurch Züge nach Wien-Westbahnhof nur noch 25 Minuten benötigen – damit ist man aus St. Pölten etwa gleich schnell an einem Wiener Arbeitsplatz wie jemand, der in Wien wohnt und arbeitet.

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