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Philips-Haus: Der Umbau der Landmark im Süden Wiens © Phil' s Condotel
© Phil' s Condotel

PAUL CHRISTIAN JEZEK 24.06.2016

Philips-Haus: Der Umbau der Landmark im Süden Wiens

Die denkmalgeschützte Wiener Architektur-Ikone bietet dank hoher Räume und luftiger Verglasungen lukrative Nutzungsmöglichkeiten.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Mit dem ehemaligen Philips-Haus hat Karl Schwanzer einen inzwischen denkmalgeschützten Baukörper mit vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten hinterlassen – hohe Raumhöhen und luftige Verglasungen bilden die perfekte Voraussetzung für Minilofts in einer leistbaren Größe mit einer traumhaften Aussicht.

Entsprechend internationalen Trends und dem potenziellen Bedarf entstehen nun beim Projekt „Phil’s Condotel” laut 6B47-Vorstand Friedrich Gruber und Norbert Winkelmayer (CEO Sans Souci Group) Lofts von 31 bis 46 m2. Die Eckwohnungen bieten einen Rundum-Blick, an der Längsseite der südseitig ausgerichteten Wohnungen hat man freie Sicht über die Hänge des Wienerbergs bis nach Simmering, ab dem fünften Stockwerk bietet sich den nordseitig ausgerichteten Wohnungen der Blick über die ganze Stadt, vom Stephansdom über Schönbrunn bis zur Otto-Wagner-Kirche am Steinhof.

Serviced Apartments

Das ehemalige Bürohaus mit elf Geschossen wird vom Atelier DI Josef Weichenberger Architects + Partner in ein Wohngebäude mit insgesamt bis zu 135 komplett möblierten Apartments umgewandelt.

Die Vorsorgewohnungen werden von Phil’s Condotel als Serviced Apartments sowohl tage- und wochenweise als auch monatlich oder längerfristig vermietet. Besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Interior-Design-Konzept. „Es war uns ein besonderes Anliegen, die räumlichen Gegebenheiten mit ihren stilistischen und technisch-konstruktiven Besonderheiten aufzugreifen”, erklärt Interior-Designerin ­Lilo von Pretz.
Beim Konzept „Easy Living” werden die Wohnungen „ready-furnished” und hochwertig ausgestattet. Dazu gehört auch die Einbeziehung des von Schwanzer inspirierten Möbeldesigns. Damit spricht man eine Klientel an, die kurzfristig und oft nur für absehbare Zeit eine Dependance in Rufweite der Stadt benötigt: z.B. Business-People mit Kurzaufenthalten in Wien, aus den Bundesländern anreisende Personen, die nur während der Woche in Wien arbeiten, Studenten der nahegelegenen medizinischen Ausbildungsstätten bzw. Krankenhauspersonal.
Interessierte Mieter können sich hier ab einer Nacht bis zu mehreren Jahren einquartieren; das Leben im Phil’s – mit allen Partnerbetrieben – erleichtert das tägliche Leben in Sachen Fitness, Wellness und Community Space. Die Bewohner finden Serviceleistungen vor, die es in einer normalen Mietwohnung nicht gibt, und den Eigentümern kann die flexible Vermietungsform interessante Möglichkeiten bei der Refinanzierung bieten. „Die Vorsorgewohnungen im Phil’s Condotel entsprechen den neuen Lebensansprüchen von Menschen, die kleinere Wohnungsgrößen bevorzugen”, sagt Winkelmayer. „Der Trend zu Single-Haushalten setzt sich fort, die finanzierbare Wohnfläche pro Einwohner wird kleiner.”

Top-Argument Infrastruktur

Gleichzeitig steigen die Ansprüche, da die unmittelbare Infrastruktur einer Vorsorgewohnung und ihre langfristige Vermietbarkeit einen beträchtlichen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben. Im Phil’s Condotel findet man „alles” – vom größten Vapiano-Restaurant Öster­reichs mit Sonnenterrasse über Merkur-Gourmet-Markt und Hofer-Markt bis hin zum Fitnesscenter. „In eine Vorsorgewohnung zu investieren, bedeutet daher: nachgefragten Wohnraum zu schaffen und von dessen Vermietung sowie einer langfristigen Wertsteigerung zu profitieren”, erklärt Gruber.

„Menschen, die eine Wohnung be­sit­zen, fühlen sich wohl, weil es ein sehr beruhigendes Gefühl ist, über eigenen Wohnraum zu verfügen”, meint Gerhard Lottes, CEO Die Vorsorge Immobilienmakler und Bauträger GmbH. „Das ist einer der Gründe, warum wir uns darauf fokussiert haben, Wohnraum-Projekte zu errichten, die sich als ‚Vorsorge-Wohnungen' verstehen.”
Die Fertigstellung des Condotel-Projekts ist für Oktober 2017 geplant.

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