REAL:ESTATE
Rekordjahr für die Zinshausprofis © CPI Immobilien

Gut entwickelt Schaubild des Projekts ­Löwengasse 40 im 3. Wiener Gemeindebezirk (nach Objekt­entwicklung).

© CPI Immobilien

Gut entwickelt Schaubild des Projekts ­Löwengasse 40 im 3. Wiener Gemeindebezirk (nach Objekt­entwicklung).

PAUL CHRISTIAN JEZEK 09.06.2017

Rekordjahr für die Zinshausprofis

Die CPI Immobilien Gruppe hat 2016 das bisher beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte hingelegt.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Bei der seit rund zwei Jahrzehnten bestehenden CPI Immobilien Gruppe haben sich im Vorjahr Investoren mit einem Eigenkapital von insgesamt 36,6 Mio. € an 18 Projekten beteiligt. Das Gesamtinvestitionsvolumen dafür lag bei 112,5 Mio. €.

„Bei diesen Projekten handelet es sich überwiegend um Gründerzeit-Zinshäuser in Wien”, sagt Geschäftsführer Ernst Kreihsler zu medianet. Alle diese Projekte wurden von der CPI betreut und entwickelt. „Mehr als die Hälfte davon wurden an Einzelinvestoren verkauft, und zwar waren dies überwiegend Stiftungen”, erklärt Kreihsler. „Viele große Stiftungen machen ihr erstes Projekt mit uns und sehen, dass dabei wirklich alles funktioniert.”
Die Nachfrage nach Investments in Wohnimmobilien ist seit einigen Jahren ungebrochen hoch, berichtet Kreihsler.
„Unsere Investmentlösungen am stabilen Wiener Wohnimmobilienmarkt bieten den Investoren Sicherheit und Ertrag gleichermaßen. Unsere durchschnittlichen Projektgrößen liegen zwischen vier und acht Mio. Euro. Bei zwei von drei Projekten steigen die Investoren nach der dreijährigen Laufzeit aus, und das Objekt wird dann am Markt verkauft.” Dort finden fundiert revitalisierte, „ganze” Objekte hohen Zuspruch, so Kreihsler.

Die neue Strategie

In den vergangenen Jahren lag der Fokus der CPI Immobilien Gruppe vorrangig auf der Revitalisierung von Wiener Gründerzeit Zinshäusern.

Ab heuer sollen vermehrt auch Neubauprojekte realisiert werden. „Wir möchten unsere Projektumsätze in den kommenden Jahren weiterhin moderat steigern und auch die Nachfrage im Bereich Neubau abdecken”, hat sich Kreihsler vorgenommen. „Da kann es vorkommen, dass wir mittelfristig auch in den ‚Speckgürtel' gehen und nicht nur in Wien bleiben.”
Der Grundstein für das zukünftige Wachstum des Wiener Immobilienunternehmens wurde bereits in den vergangenen Jahren durch den Ausbau des Personalstands gelegt: Ende 2016 arbeiteten bereits rund 140 Personen im Unternehmen, überwiegend in den Bereichen Bauleistungen, Planung und Hausverwaltung. Das sind um rund zwei Dutzend mehr als noch zwei Jahre zuvor. Dieser Personalzuwachs lässt sich auf das 2016 enorm gesteigerte Projektvolumen zurückführen, das eine Aufstockung von qualifiziertem Fachpersonal – sowohl in der Planungsabteilung als auch im Baubereich – ermöglichte.
Für heuer zeichnet sich laut Kreihsler „eine weitere Erhöhung von 20 bis 30 Prozent ab” – die CPI habe einige mittelgroße Projekte in der Vorbereitungsphase, „die wir dann im Herbst auf den Markt bringen wollen”.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema