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Süba punktet mit Projekten und neuem Eigentümer © Süba

Dachansicht des Projekts Rennweg 88 (1030 Wien): Wohnimmobilien natürlich als „Zuhause” sowie als mittel- und langfristige Wertanlagen mit hohem Steigerungspotenzial.

© Süba

Dachansicht des Projekts Rennweg 88 (1030 Wien): Wohnimmobilien natürlich als „Zuhause” sowie als mittel- und langfristige Wertanlagen mit hohem Steigerungspotenzial.

20.11.2015

Süba punktet mit Projekten und neuem Eigentümer

Frischer Wind beim erfolgreichen Wiener Bauträger: Die Karlsruher IBA GmbH hat die Mehrheit an der Süba Beteiligungs AG übernommen.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Seit Jahren war die recht­liche Situation rund um die deutsche Muttergesellschaft der seit mehr als drei Jahrzehnten in Österreich erfolgreichen Süba Bau und Baubetreuung AG ungeklärt – eine doch lästige Unsicherheit für einen der etabliertesten und beständigsten Bauträger hierzulande.

Vor wenigen Tagen hat nun die IBA Immobilien Beteiligungs- und Anlage GmbH mit Sitz in Karlsruhe die Aktienmehrheit an der Süba Beteiligungs AG übernommen. „Die IBA investiert bis 2017 im badischen Raum in fünf Großprojekte mit einem Umsatzvolumen von ca. 340 Mio. Euro”, erklärt Süba-Vorstand Heinz Fletzberger die Größenordnung.
Schon bisher war die IBA auch in Österreich und Ungarn tätig – jetzt hat sie sich 57% des Aktienkapitals an der Süba geholt. „Gesellschafter der IBA ist die Unternehmerfamilie Heinze, wobei Paul Heinze schon bisher Aktionär der Süba war”, sagt Fletzberger.

Neue Impulse & Geschäftsfelder

Im Aufsichtsrat werden nun Karl Schleinzer als Vorsitzender, Paul Heinze als Vorsitzender-Stellvertreter und Franz Neller, der schon bisher dem Aufsichtsrat angehörte, vertreten sein. Die operative Führung der Süba bleibt in den Händen des seit mehr als sechs Jahren erfolgreichen Vorstands und damit bei Fletzberger und seinem Kollegen Hubert Niedermayer.

Vom neuen Hauptaktionär erwarten die beiden gemeinsam mit ihrem rund 20köpfigen Team zusätzliche Impulse für ihre Tätigkeit als erfolgreicher Wohnbauträger in Wien und Umgebung wie auch für mögliche neue Geschäftsfelder – aktuell errichtet die Süba mit einem Investitionsvolumen von ca. 240 Mio. € nicht weniger als 63.000 m² Wohnbaunutzfläche.
Das Kerngeschäft umfasst Leistungen in den Bereichen Planung, Bau und Vertrieb von Eigentumswohnungen und Gewerbeobjekten im innerstädtischen Bereich über die gesamte Wertschöpfungskette – die Bauausführung wird dabei von renommierten Baufirmen erbracht.
Parallel dazu baut Süba gemeinsam mit namhaften Investoren Vorsorgewohnungen, die sich durch ausgesucht gute Infrastruktur ideal zur Vermietung eignen und eine verlässliche Kapitalanlage darstellen. So wurden z.B. Anfang November alle bereits verkauften Wohnungen in der Felbigergasse 65 im 14. Bezirk erfolgreich übergeben – ein gutes Beispiel für das Süba-Business: Das attraktive Wohnbauprojekt FelbiGo befindet sich in Grünruhelage mit sehr guter Infrastruktur und Verkehrsanbindung und umfasst 20 Eigentumswohnungen mit südlicher Ausrichtung in absoluter Grünruhelage.
Weitere aktuelle Wiener Projekte finden sich in der Eichenstraße und Schlöglgasse in Meidling, in der Linzer Straße und Hochsatzengasse (1140) sowie in der Johann Staud Straße (1160) und der Meisgeyergasse (1230 Wien).

Die Pipeline muss gefüllt bleiben

Die Kunst eines erfolgreichen Bauträgers besteht darin, ausreichend Liquidität zu bewahren, keine Bilanzverluste zu generieren und die Projektpipeline immer optimal befüllt zu halten – „nicht zu viel, aber auch ja nicht zu wenig”, lächelt Fletzberger.

Am Rennweg (1030) sind gleich zwei Projekte in Vorbereitung, detto in der Sankt-Johann-Gasse (1050), am Leopoldauerplatz und in der Fritz-Kandl-Gasse (beide 1210) sowie in der Haymogasse und in der Reklewskigasse (beide 1230). Mit Eigennutzerprojekten in der Beindelgasse 9–13 wagt sich die Süba aktuell auch nach Klosterneuburg.
„In Zukunft wollen wir uns im Geschäftsfeld ,Betreutes Wohnen' und möglicherweise auch in der Hotellerie versuchen”, gewährt Fletzberger Einblick in die künftige Strategie, die mit dem neuen Mehrheitseigentümer etwas offensiver gestaltet werden kann.
Summa summarum könnte es also ab 2016 etwas mehr werden als die bis dato „üblichen” rund 200 Wohnungen und 40 bis 45 Mio. € Umsatz pro Jahr, die Süba in den Markt gebracht hat ...

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