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Wenn der Luxus locker lockt © Faruk Pinjo

Thomas Hopfgartner, Chef von Living de Luxe (Standorte in Wien und am Wörthersee).

© Faruk Pinjo

Thomas Hopfgartner, Chef von Living de Luxe (Standorte in Wien und am Wörthersee).

PAUL CHRISTIAN JEZEK 03.06.2016

Wenn der Luxus locker lockt

Die Preise für Luxusimmobilien in Kitzbühel, Velden am Wörthersee oder Wien bewegen sich auf einem hohen, aber relativ konstanten Niveau.

••• Von Paul Christian Jezek

KITZBÜHEL. Laut Savills' Ultra-Prime Ski Resorts Index ist in den österreichischen Alpen seit 2008 eine Preissteigerung von 41% bei Immobilien zu verzeichnen.

Mit 15.900 € pro m2 ist Kitzbühel das teuerste österreichische Skigebiet und wird mit Courchevel, Gstaad, Val-d’Isère, St. Moritz, Méribel und Crans Montana in einem Atemzug genannt. Laut Savills' ist das Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu Frankreich oder der Schweiz in Österreich deutlich besser. „Wir konnten in den letzten Jahren beobachten, dass die Nachfrage nach Premiumimmobilien in Kitzbühel ungebrochen stark ist”, bestätigt Thomas Hopfgartner, ­Geschäftsführer des Immo-Unternehmens Living de Luxe.

Die Entwicklung in Kärnten

Während in Kitzbühel der Tennisschläger auf Sand geschwungen wird, beherrscht etwas weiter südlich der Beach Volleyball Grand Slam den Sommer. In Kärnten haben sich die Preise für Premium­immobilien in den vergangenen fünf Jahren im österreichweiten Vergleich am wenigsten, aber immer noch um rund ein Fünftel nach oben entwickelt. Für gebrauchte Wohnungen ergab sich hier ein Plus von 19%. „Die Nachfrage ist stets hoch, was auch an der Tatsache liegt, dass die Grundstücke am See oder mit Seeblick begrenzt sind”, sagt Hopfgartner. „Die Grundstückspreise liegen hier zwischen 3.000 und 6.000 Euro für gute Lagen.”

Die Entwicklung in Wien

In der Bundeshauptstadt sieht Hopfgartner eine „gute und konstante Entwicklung” im Luxusimmobiliensegment: „Der Bedarf an exquisiten Wohnungen und Häusern ist ungebrochen groß. Die Besonderheit an den Wiener Immobilien ist, dass Kunden vom Penthouse über das Apartment bis hin zur Villa in der Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Angeboten haben, die für eine Großstadt einzigartig ist.”

Österreich sei nach wie vor als Immobilienstandort „sehr gefragt”, ist Hopfgartner generell davon überzeugt, „dass der Preisplafond noch nicht erreicht ist”.

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