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Zum neuen Vergaberecht © Neumayr

Wernik, Struber (beide GF Salzburg Wohnbau), Mödlhammer, Praniess, Ebner (v.l.).

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Wernik, Struber (beide GF Salzburg Wohnbau), Mödlhammer, Praniess, Ebner (v.l.).

Redaktion 11.03.2016

Zum neuen Vergaberecht

Mehr als 60 Bürgermeister sowie Amtsleiter informierten sich aus erster Hand über aktuelle Herausforderungen und Chancen.

••• Von Paul Christian Jezek

MARIA PLAIN. „Bürgermeister sind bei der Umsetzung von Kommunalbauten mit Fragen der Ausschreibung konfrontiert”, sagte Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer ­Christian Struber beim „Bürgermeister-Tag” 2016. „Mit der Bundesvergabegesetz-Novelle kommen wieder viele Neuerungen in diesem Bereich hinzu. Gerade hier ist es von Bedeutung, gesicherte Informationen von Experten zu bekommen, um nicht mit Anfechtungen oder anderen Stolpersteinen konfrontiert zu sein.”

Ausnahmen bestätigen die Regel

Denn auch wenn ein Projekt europaweit auszuschreiben ist, gebe es Möglichkeiten der regionalen Kleinvergabe, sagt Struber: „Man muss nur wissen, unter welchen Umständen diese Ausnahmen genutzt werden können.” Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer betonte dabei die Bedeutung der Kommunen: „Die Gemeinden sind Motor bei den Investitionen. Sie sind Arbeitsplatzsicherer und -schaffer, indem Aufträge regional vergeben werden.” Weitere interessante Informationen gab es durch Vorträge der Salzburg Wohnbau-Experten; Thomas Maierhofer referierte zum Thema Projektabwicklung.

Vorteile des Auslagerns

Manfred Brandauer, Geschäftsführer Kommunal Service, fasste für die Gemeindevertreter die wichtigsten Neuerungen zu Sicherheit und Haftung in den Gemeinden zusammen. Martina Rainer-Ahamer klärte über die Vorteile auf, die Hausverwaltung von Gemeindewohnungen auszulagern.

Beim Bürgermeistertag vertreten waren außerdem zwei starke Partner der Salzburg Wohnbau: Helmut Praniess, Generaldirektor der Hypo Salzburg, und Horst Ebner, Vorstandsdirektor der Salzburg AG.
Die Salzburg Wohnbau konnte zuletzt ihre neue digitale Kundenplattform „Alfred” realisieren: Mehr als 500 Kunden nutzen bereits via persönlichem Login den Zugriff auf Dokumente, Betriebskosten und Fremdrechnungen, die ihre Wohnung und das gesamte Objekt betreffen.

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