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Adeg kommt mit Bürgerinitiative © Adeg/APA-Fotoservice/PrettyPictures G. Buchacher

GemeinsamAdeg-Kaufmann Thomas Papp und sein Team freuen sich über die erfolgreiche Eröffnung eines Markts, dessen Entstehung auf einer gemeinschaftlichen Initiative beruht.

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GemeinsamAdeg-Kaufmann Thomas Papp und sein Team freuen sich über die erfolgreiche Eröffnung eines Markts, dessen Entstehung auf einer gemeinschaftlichen Initiative beruht.

Redaktion 12.05.2017

Adeg kommt mit Bürgerinitiative

In Blumau/NÖ beteiligten sich die Bürger finanziell an der Errichtung eines Markts.

BLUMAU/NEURISSHOF. Nach zwölf Monaten harter Arbeit und der Gründung eines Vereins haben die Bürger von Blumau-Neurißhof einen neuen Adeg-Markt.

Der ist insofern einzigartig, weil er zwar vom gestandenen Kaufmann Thomas Papp geführt wird, aber seine Evolutionsgeschichte wurzelt im Verein zur Förderung der Nahversorgung. Dieser kam aufgrund einer Bürgerinitiative zustande und entsprach schlichtweg dem Wunsch nach einer soliden Einkaufsmöglichkeit im Ort. Nach der Gemeindebefragung im Jahr 2015 ging’s dann in die Umsetzungsphase.

Bürgerbeteiligung

„Das Konzept unseres Markts ist einzigartig und wurde von den Bürgern in dieser Form gewünscht. Diese haben sich bei dem Umbau finanziell beteiligt und die Eröffnung durch eine Bausteinaktion mitfinanziert”, erläutert Bürgermeister ­Gernot Pauer. „Was nicht durch die Bausteinaktion gedeckt wurde, übernahm die Gemeinde und die Siedlungsgenossenschaft Neukirchen”, führt er unter Hinweis auf einen starken Gemeindezusammenhalt weiter aus.

Markt mit Bonuseffekten

Auch für Adeg-Vorstandsvorsitzende Alexandra Draxler-Zima ist dieses Zustandekommen einer Einkaufsstätte etwas Herausragendes: „Für Adeg war die Eröffnung ein besonderes Projekt. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Blumau-Neurißhof uns ihr Vertrauen geschenkt hat und wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg.”

Im Sinne der Gemeinsamkeit bietet der Markt Zusatzleistungen. Deren augenscheinlichste: Zwei Mal wöchentlich gibt es Shuttledienste für Senioren. „Das soll helfen, den Markt zu einem sozialen Gemeindetreffpunkt zu machen”, berichtet Kaufmann Papp. Eine Textilreinigungsannahme gibt es auch, eine Paket­annahme ist in Planung. (nov)

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