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Advent im Zeichen der Pop-up-Stores © SES/Robert Fritz

Pop-up „Modepalast” betreibt bereits sehr erfolgreich einen Pop-up- Store im Wiener Q19 und richtet in der Adventzeit alles auf Weihnachten aus.

© SES/Robert Fritz

Pop-up „Modepalast” betreibt bereits sehr erfolgreich einen Pop-up- Store im Wiener Q19 und richtet in der Adventzeit alles auf Weihnachten aus.

Nataša Nikolić 25.11.2016

Advent im Zeichen der Pop-up-Stores

SES-Chef Marcus Wild erkennt einen klaren Trend hin zu Marktständen und Pop-up-Stores in Shopping Centern.

WIEN. Shopping Center-Betreiber SES Spar European Shopping Centers blickt dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft erwartungsvoll entgegen: „Weihnachten 2015 brachte den A-Lagen im österreichischen Handel erfreuliche Umsätze. Wirtschaftslage, Zinsniveau und Wettervorhersagen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Ich habe daher viele gute Gründe, auch für heuer optimistisch zu sein”, sagt Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung. Umsatzzuwächse sieht Wild vor allem in den Bereichen Elektronik, Technik und Brettspiele.

Große Nachfrage

Ein Trend, den Wild heuer beobachten konnte, ist die steigende Nachfrage nach Flächen für Marktstände und Pop-up-Stores, die heuer „so groß wie noch nie” war. „Mehrere Hundert Stände haben wir allein in der Adventzeit in unseren 18 SES-Shopping-Centern untergebracht. Wir konnten bei Weitem nicht allen Anfragen nachkommen”, so Wild. Neben traditionellen Weihnachtsmarktangeboten ­lokaler und regionaler Anbieter seien auch verstärkt Mode-Marken auf der Suche Pop-up-Stores in Shopping-Centern.

Erfolgreich aufgepoppt …

Beispiele für erfolgreiche Pop-up-Store-Modelle gebe es in der Adventzeit in der Weberzeile in Ried (OÖ) sowie im Gerngross auf der Mariahilfer Straße, erzählt Wild. ‚Modepalast' betreibt bereits sehr erfolgreich einen Pop-up-Store im Wiener Q19; im Gerngross wird ab dem ersten Adventwochenende ebenfalls auf Designer-Mode gesetzt. Dort verkauft bald Dancing Star und Schauspieler Mike Galeli seine Taschen und Handyhüllen aus Leder.

Insgesamt gab es über 1.000 saisonale, zeitlich begrenzte Stände in den Mallflächen der 18 österreichischen SES-Häuser. „Immer öfter erkennen Start-ups den Wert von hoher Frequenz in Einkaufszentren, um ihre Produkte anzubieten und neue Kunden anzusprechen. Im Gegenzug freuen wir uns über regionale und innovative Projekte, die ein neues Publikum ansprechen”, sagt Wild. (nn)

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